Am Freitag startet eines der größten Volksfeste Südbrandenburgs: das Spremberger Heimatfest. Bis Montag werden 30.000 bis 40.000 Besucherinnen und Besucher in der Stadt erwartet – mit dabei: Musik, Trachten, Feuerwerk und erstmals auch verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.
Zufahrten gesperrt, mehr Sicherheitspersonal
Die Stadt reagiert auf die allgemeine Sicherheitslage und setzt aufgestocktes Sicherheitspersonal sowie gesperrte Zufahrten, die durch Busse blockiert werden.
„Nichts ist schlimmer als eine Störung solcher Veranstaltungen“, sagt Frank Kulik, stellvertretender Bürgermeister von Spremberg. Schäden durch Sicherheitslücken wolle man konsequent vermeiden.
Polizei vor Ort – keine Hinweise auf Störungen
Die Polizei begleitet das Heimatfest mit Einsatzkräften, sieht aktuell aber keine Hinweise auf Störungen oder Versammlungen. Ein Sprecher der Polizeidirektion Süd erklärte, es gebe keine konkreten Erkenntnisse über geplante Aktionen, auch nicht aus der rechten Szene.
Politischer Hintergrund: Debatte um Rechtsextremismus
Die Stadt Spremberg stand zuletzt im Fokus, nachdem Bürgermeisterin Christine Herntier mit einem öffentlichen Brandbrief vor rechtsextremen Tendenzen gewarnt hatte. In ihrem Appell hatte sie deutlich gemacht, dass rechtsextremes Gedankengut in der Stadt zunehmend spürbar sei.
So läuft das Volksfest
Das Spremberger Heimatfest beginnt am Freitag um 17 Uhr mit einem Umzug historischer Figuren samt Trachtenkapelle. Danach öffnet der Schaustellerpark.
Am Samstagabend steht ab 22 Uhr eine Lasershow mit Feuerwerk auf dem Programm. Zum Abschluss wird am Montag ein Familientag gefeiert.
























