Die Winterdienst-Saison in Brandenburg ist beendet – und fällt trotz Schnee, Eis und Glätte insgesamt positiv aus. Bis zum 15. April 2026 konnten die Straßen weitgehend sicher gehalten werden.
Winterdienst sichert Verkehr auf tausenden Kilometern
Der Winterdienst war im Land auf rund 6.300 Kilometern Bundes- und Landesstraßen im Einsatz. Dazu kamen etwa 1.700 Kilometer innerörtliche Verbindungen, die zusätzlich betreut wurden.
Im Fokus standen vor allem:
- stark befahrene Straßen
- wichtige Verkehrsachsen
- überregionale Verbindungen
Hoher Einsatz im Winterdienst bei schwierigen Bedingungen
Gerade zu Beginn des Jahres stellte das Wetter den Winterdienst vor große Herausforderungen. Frost, Glätte und wechselhafte Bedingungen sorgten für einen hohen Einsatzbedarf.
Rund 1.000 Beschäftigte arbeiteten im Schichtsystem, um Straßen schnell zu räumen und zu streuen. Unterstützt wurden sie von etwa 250 Einsatzfahrzeugen.
Winterdienst verbraucht deutlich mehr Streusalz
Auffällig in dieser Saison: Der Winterdienst musste deutlich mehr Streusalz einsetzen als in den Jahren zuvor.
Insgesamt wurden rund 50.800 Tonnen Salz verbraucht – mehr als doppelt so viel wie im Durchschnitt der vergangenen Winter.
Zum Einsatz kamen moderne Streutechniken wie Feuchtsalz (FS 30) sowie reine Salzlösungen, um Glätte frühzeitig zu verhindern.
Straßenschäden durch Frost und Tauwetter
Die starken Temperaturwechsel hatten auch Folgen: Es entstanden vermehrt Schlaglöcher und Straßenschäden.
Diese werden regelmäßig kontrolliert und schnell repariert – unter anderem mit:
- Kalt- und Heißmischgut
- zusätzlichen Verkehrszeichen
- Tempobegrenzungen
Vorbereitung auf den nächsten Winter läuft bereits
Auch wenn die aktuelle Winterdienst-Saison beendet ist, laufen die Vorbereitungen bereits wieder an. Salzhallen werden aufgefüllt und Technik überprüft.
So soll sichergestellt werden, dass der Winterdienst auch in der nächsten Saison wieder schnell reagieren kann.
Was heute noch passiert, seht ihr in unserem Tages-Liveticker auf radiocottbus.de – schnell, regional und laufend ergänzt.
























