Cottbus und Zielona Góra setzen Städtepartnerschaft mit neuen Projekten fort

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Montag, 14. September 2026“.Liveblog ansehen

Cottbus und Zielona Góra wollen ihre Zusammenarbeit in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Oberbürgermeister Tobias Schick und Zielona Góras Stadtpräsident Marcin Pabierowski haben beim diesjährigen Weinfest erneut eine gemeinsame Zukunftsvision für beide Partnerstädte unterzeichnet. Darin werden bestehende Projekte fortgeschrieben und neue Vorhaben für die kommenden Jahre festgehalten. Die Städtepartnerschaft besteht inzwischen seit 51 Jahren.

Gemeinsame Projekte über die Grenze hinweg

Ein Schwerpunkt bleibt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen des Programms INTERREG VI A Brandenburg–Polen. Dazu gehören unter anderem Projekte rund um den Europäischen Parkverbund Lausitz sowie gemeinsame Angebote für Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen und Jugendliche. Auch Vereine, Schulen und Kultureinrichtungen beider Städte sollen weiterhin enger zusammenarbeiten.

Medizinische Hochschulen sollen stärker kooperieren

Neu beziehungsweise weiter ausgebaut werden soll auch die Zusammenarbeit im medizinischen Bereich. Geplant ist, erste gemeinsame Projekte zwischen den medizinischen Studiengängen des Collegium Medicum der Universität Zielona Góra und der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem zu unterstützen. Darüber hinaus soll die polnische Partnerstadt künftig stärker im Cottbuser Stadtbild sichtbar werden.

Cottbus beim Weinfest in Zielona Góra vertreten

Der Besuch fand im Rahmen des traditionellen Weinfestes in Zielona Góra statt. Beim Festumzug am Samstag war Cottbus unter anderem mit der Interessengemeinschaft Cottbuser Carneval, dem Karneval-Verband Lausitz 1990 und Mitgliedern der Federation of European Carnival Cities vertreten. Auch zahlreiche Vereine, Schulen und Initiativen beteiligten sich am Umzug.

Austausch auch zu Katastrophenschutz und Wirtschaft

Während des Besuchs tagte außerdem der erweiterte Vorstand der Euroregion Spree-Neiße-Bober. Dabei ging es unter anderem um wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit, Bildung sowie um Katastrophen- und Zivilschutz. Nach mehr als fünf Jahrzehnten umfasst die Partnerschaft damit längst nicht mehr nur einzelne Veranstaltungen, sondern zahlreiche Projekte zwischen Institutionen und Menschen auf beiden Seiten der Grenze.

Foto: Stadt Cottbus/Chóśebuz

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Autor: Redaktion

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