Am Kunstgussmuseum in Lauchhammer gibt es jetzt eine ganz besondere Rose: Im Rahmen der Kunstgusstage wurde sie am 29. September 2026 auf den Namen „Freifrau von Löwendal“ getauft. Anlass war der 250. Todestag der Gründerin des Eisenwerkes Lauchhammer.
Freifrau von Löwendal-Rose erinnert an Gründerin des Eisenwerkes
Direkt neben der Statue der Freifrau von Löwendal am Kunstgussmuseum befindet sich ein besonderes Rosenbeet.
Dort wurde die von Ewald Scholle gezüchtete Rose feierlich auf den Namen „Freifrau von Löwendal“ getauft.
Die Namensgebung erinnert an die Gründerin des Eisenwerkes Lauchhammer und wurde bewusst mit ihrem 250. Todestag verbunden.
Besondere Taufe mit Wasser aus Schwarzer Elster und Hammergraben
Die Taufe selbst griff die Geschichte des Eisenwerkes auf.
Rosenzüchter Roland Graeff aus Zeischa und Taufpate Peter Meyer aus Lauchhammer nutzten dafür einen antiken gusseisernen Topf der Gräflich-Einsiedelschen Werke.
Gefüllt war der Topf mit Wasser aus der Schwarzen Elster und dem Hammergraben. Beide Gewässer hatten für das Eisenwerk Lauchhammer eine besondere Bedeutung.
Rose soll im kommenden Jahr erhältlich sein
Wer die Freifrau von Löwendal-Rose künftig im eigenen Garten pflanzen möchte, soll dazu Gelegenheit bekommen.
Nach Angaben des Museums soll die frisch getaufte Rose im kommenden Jahr erhältlich sein.
Interessierte können sich dafür bereits jetzt im Museum anmelden.
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