Der FC Energie Cottbus hat die Sommer-Transferphase ohne einen weiteren Neuzugang beendet. Der Verein will nun auf Geschlossenheit, Zusammenhalt und die vorhandene Mannschaft setzen. Ganz abgeschlossen ist die Personalsuche allerdings nicht: Bei vertragslosen Spielern will Energie weiterhin den Markt beobachten.
FC Energie Cottbus beendet Transferfenster ohne Verstärkung
In den vergangenen Tagen und Wochen hatte der Verein nach eigenen Angaben intensiv daran gearbeitet, den Kader noch einmal zu verstärken. Zu einem weiteren Transfer kam es jedoch nicht.
Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz erklärt, dass der Verein bereit gewesen sei, zusätzliche Möglichkeiten auszuschöpfen und auch mehr Risiko einzugehen. Die Bedingungen auf dem aktuellen Transfermarkt seien für Energie jedoch nicht darstellbar gewesen.
Damit bleibt der Kader zum Ende des regulären Transferfensters unverändert.
Vertragslose Spieler bleiben eine Möglichkeit
Ganz beendet sind die Überlegungen auf dem Transfermarkt trotzdem nicht. Wollitz kündigte an, dass der Verein weiterhin prüfen werde, ob sich bei vertragslosen Spielern noch eine passende Möglichkeit ergibt.
Damit könnte Energie auch nach dem Ende des Transferfensters noch personell reagieren, wenn ein Spieler verfügbar ist, der sportlich und wirtschaftlich zum Verein passt.
Energie fand keine passende Lösung
Kaderplaner Maniyel Nergiz berichtet, dass sich die Verantwortlichen mit zahlreichen Spielern beschäftigt hätten. Bei den Spielern, von denen Energie sportlich überzeugt gewesen sei, hätten die jeweiligen Vorstellungen jedoch zu weit auseinandergelegen. Gleichzeitig habe es angebotene Spieler gegeben, bei denen der Verein nicht vollständig überzeugt gewesen sei.
Auch wirtschaftliche Anforderungen spielten nach Angaben des Clubs eine entscheidende Rolle. Energie wollte demnach keine Bedingungen eingehen, die aus Sicht der Verantwortlichen nicht verantwortbar gewesen wären.
FC Energie setzt jetzt auf Geschlossenheit
Präsident Sebastian Lemke unterstreicht, dass der Verein nur Risiken eingehen wolle, die kalkulierbar bleiben. Die Verantwortung gegenüber dem FC Energie habe dabei Vorrang.
Nun soll der Fokus vollständig auf der bestehenden Mannschaft liegen. Der Verein will nach den erfolgreichen vergangenen Jahren besonders auf Zusammenhalt, Unterstützung und innere Stärke setzen.
Für Energie Cottbus ist damit klar: Ein weiterer Neuzugang ist zum Ende des Transferfensters ausgeblieben – die Suche nach möglichen vertragslosen Verstärkungen bleibt aber offen.
Bildquelle: Steve Seiffert CBpx
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