Die Sana Kliniken Niederlausitz bleiben ein zertifiziertes Regionales Traumazentrum. Der Standort Senftenberg hat die Rezertifizierung erfolgreich abgeschlossen. Damit wurden die Strukturen und Abläufe für die Versorgung schwerverletzter Patienten erneut überprüft und bestätigt.
Sana Kliniken Niederlausitz bestehen erneute Prüfung
Das Regionale Traumazentrum gehört zur Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie.
Bei der Rezertifizierung standen zahlreiche Bereiche auf dem Prüfstand. Dazu gehörten die personelle und technische Ausstattung, die Verfügbarkeit verschiedener Fachrichtungen, die Organisation im Schockraum, die Dokumentation und Fortbildungsstrukturen.
Auch die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen innerhalb des Traumanetzwerkes wurde bewertet.
Im Schockraum zählt jede Minute
Bei schweren Unfällen müssen unterschiedliche medizinische Bereiche innerhalb kürzester Zeit zusammenarbeiten. Dazu gehören unter anderem Unfallchirurgie, Anästhesie, Notaufnahme, Radiologie, OP-Team, Intensivmedizin und Pflege.
Von der ersten Untersuchung und Stabilisierung über eine mögliche Operation bis zur intensivmedizinischen Weiterbehandlung müssen die einzelnen Schritte aufeinander abgestimmt sein.
Chefarzt Dr. Christian Schmidt sieht die erneute Zertifizierung deshalb nicht nur als Qualitätssiegel. Sie bestätige, dass schwerverletzte Menschen in der Lausitz schnell und strukturiert nach hohen medizinischen Standards behandelt werden können.
Von Knochenbrüchen bis zu schweren Mehrfachverletzungen
Das medizinische Spektrum der Klinik umfasst unterschiedliche akute und komplexe Verletzungen.
Behandelt werden unter anderem Knochenbrüche, Gelenkverletzungen, Wirbelsäulenverletzungen, Schädel-Hirn-Verletzungen und Mehrfachverletzungen nach schweren Unfällen.
Als Regionales Traumazentrum übernehmen die Sana Kliniken Niederlausitz dabei Aufgaben von der strukturierten Erstversorgung und Stabilisierung bis zur weiteren Behandlung.
Der gesamte Behandlungspfad kann vom Rettungsdienst und Schockraum über Operation und Intensivmedizin bis hin zur Frühmobilisation und Rehabilitation reichen.
Traumazentrum ist Teil eines größeren Netzwerks
Die Sana Kliniken Niederlausitz sind Teil des Traumanetzwerkes Brandenburg Süd.
Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, schwerverletzte Menschen möglichst schnell in eine für ihre Verletzung geeignete Klinik zu bringen und die Behandlung über einzelne Standorte hinweg zu koordinieren.
Damit spielt nicht nur die Arbeit innerhalb des Krankenhauses eine Rolle. Auch die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdiensten, Kliniken und den beteiligten Fachabteilungen ist entscheidend.
Sana engagiert sich auch im Rettungsdienst
Die Kliniken beteiligen sich außerdem an der ärztlichen Besetzung des Rettungshubschraubers am ADAC Luftrettungszentrum Senftenberg sowie an drei Notarztstandorten.
Hinzu kommen die Aus- und Fortbildung von Rettungsdienstmitarbeitern und Notärzten. Gemeinsame Fortbildungen sollen dafür sorgen, dass die Abläufe vom Einsatzort über den Transport bis zur Behandlung im Schockraum aufeinander abgestimmt sind.
Geschäftsführer Marc Bernstädt sieht die erfolgreiche Rezertifizierung als Bestätigung für die Entwicklung des Klinikstandortes Senftenberg und dessen Rolle in der Notfallversorgung.
Mit der erneuten Zertifizierung bleiben die Sana Kliniken Niederlausitz damit ein Regionales Traumazentrum für die Versorgung schwerverletzter Menschen in Südbrandenburg.
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