Das Bauunternehmen Goldbeck hat am Mittwoch seinen neuen Bürostandort in Cottbus eröffnet. Von hier aus will das Unternehmen künftig weitere Bauprojekte in der Lausitz begleiten und sein Team vor Ort schrittweise ausbauen. Radio Cottbus war bei der Eröffnung dabei und hat mit Erik Bade, Sales Manager bei Goldbeck, über die Pläne für den Standort gesprochen.
Bade übernimmt zum 1. Oktober die Geschäftsstellenleitung in Bautzen und ist damit auch für den Standort Cottbus und die Lausitz verantwortlich.
Goldbeck setzt auf serielles Bauen
Goldbeck realisiert Gebäude als Generalübernehmer und setzt dabei auf systematisiertes und serielles Bauen. Zum Portfolio gehören unter anderem Büro- und Produktionsgebäude, Logistikhallen, Forschungszentren, Schulen und Parkhäuser. Teile der Konstruktion werden in eigenen Werken produziert. Sichtbare Bereiche der Gebäude können anschließend individuell an die Wünsche der Auftraggeber angepasst werden. Von der ersten Idee über die Planung bis zur Fertigstellung will Goldbeck möglichst viele Schritte aus einer Hand übernehmen.
Cottbus als wichtiger Standort im Strukturwandel
Die Lausitz ist für Goldbeck nicht neu. Den Ausgangspunkt bildete vor mehreren Jahren die Geschäftsstelle in Bautzen, von der aus bereits Projekte in der gesamten Region betreut wurden. Mit dem neuen Büro in Cottbus kommt nun ein weiterer fester Standort hinzu. Erik Bade sieht vor allem im Strukturwandel der Lausitz großes Potenzial. Cottbus bezeichnet er dabei als wichtigen Wirtschaftsmotor der Entwicklung. Das Unternehmen wolle deshalb weitere Bauvorhaben in der Region umsetzen und insbesondere Projekte möglichst kosten- und terminsicher realisieren.
Goldbeck hat bereits mehrere Projekte in der Lausitz umgesetzt
Auch vor der Eröffnung des neuen Büros war Goldbeck bereits an mehreren Bauvorhaben in der Region beteiligt. Dazu gehören nach Angaben des Unternehmens unter anderem ein Logistiklager in Peitz sowie das Amazon-Verteilerzentrum in Cottbus. Aktuell arbeitet Goldbeck außerdem am geplanten neuen Firmensitz der Straßenverkehrsgenossenschaft Berlin und Brandenburg am Cottbuser Stadtring. Der Bauantrag sei bereits eingereicht. Nach den derzeitigen Planungen soll noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. Weitere Projekte hat Goldbeck unter anderem in Hoyerswerda, Schwarze Pumpe und Görlitz umgesetzt beziehungsweise begleitet.
Neues Team in Cottbus soll größer werden
Zum Start besteht das Cottbuser Team unter anderem aus einer Verkaufsingenieurin und einer Objektplanerin. Dabei soll es nach den Plänen des Unternehmens nicht bleiben. Perspektivisch will Goldbeck insbesondere in der Projektabwicklung vor Ort wachsen. Gesucht werden sollen unter anderem Projektleiter und Bauleiter. Später könnten auch die Bereiche Vertrieb und Planung weiter verstärkt werden. Bade betont dabei, dass das Unternehmen Mitarbeiter suche, die eigenständig arbeiten und Verantwortung für ihre Projekte übernehmen möchten.
Goldbeck will weitere Projekte in der Lausitz gewinnen
Mit dem neuen Standort soll die Betreuung von Projekten künftig noch näher an Cottbus und der Lausitz erfolgen. Ziel sei es, weitere Gebäude für Unternehmen, öffentliche Auftraggeber und Forschungseinrichtungen zu realisieren und damit auch an der wirtschaftlichen Entwicklung der Region mitzuwirken.
































