Der historische Hangar 1 auf dem Gelände des künftigen Lausitz Science Parks in Cottbus erhält Unterstützung aus dem Bundesprogramm „Industriekultur“. Bevor der offizielle Förderbescheid kommt, prüft das Land Brandenburg den Antrag noch abschließend. Das Bundesprogramm „Industriekultur“, kurz InKult, unterstützt bedeutende Industriedenkmäler in den vom Kohleausstieg betroffenen Braunkohleregionen. Dazu gehört nun auch der Hangar 1 in Cottbus.
Hangar gehört zum künftigen Lausitz Science Park
Der Hangar 1 gehört zu einem Ensemble historischer Flugzeughallen auf dem ehemaligen Fliegerhorst Cottbus. Die Hallen entstanden 1933 und 1934 in unterschiedlichen Leichtbauweisen und gelten laut Mitteilung als baugeschichtlich einzigartig. Auf dem Gelände entwickelt die BTU Cottbus-Senftenberg künftig den Lausitz Science Park als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
Der Hangar selbst dient bereits heute als Veranstaltungs- und Begegnungsort. Unter anderem fanden dort die Decarbon Days statt. Außerdem nutzt der Lausitz Science Park das Gebäude als Infopunkt.
Förderung soll Denkmal erhalten und weiterentwickeln
Mit den Bundesmitteln soll der historische Hangar als Baudenkmal erhalten bleiben und gleichzeitig eine neue Nutzung im entstehenden Wissenschaftsstandort bekommen. Die genaue Höhe der Förderung nennt die Mitteilung noch nicht. Auch der formale Förderbescheid steht noch aus. Zunächst führt die zuständige Bewilligungsbehörde des Brandenburger Wissenschafts- und Kulturministeriums die abschließende zuwendungsrechtliche Prüfung durch.
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