Die Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände in Brandenburg haben 2025 insgesamt 12,2 Milliarden Euro eingenommen. Pro Einwohner waren das 4.789 Euro und damit weniger als im Vorjahr. 2024 hatte der Wert noch bei 4.838 Euro gelegen.
Kommunen in Brandenburg: Einnahmen gehen leicht zurück
Nach den Rechnungsergebnissen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg sanken die bereinigten Einzahlungen der Kommunen gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent.
Bei den bereinigten Einzahlungen werden Zahlungen zwischen den Kommunen herausgerechnet. Berücksichtigt werden damit unter anderem Einnahmen aus Steuern, Zuweisungen des Landes sowie Gebühren und Entgelten.
Nur noch 4.789 Euro pro Einwohner
Deutlicher wird die Entwicklung beim Blick auf die Pro-Kopf-Zahlen. Während 2024 rechnerisch 4.838 Euro je Einwohner zur Verfügung standen, waren es 2025 noch 4.789 Euro.
Das entspricht einem Rückgang um 49 Euro pro Einwohner.
Für die Kommunen in Brandenburg ist die Entwicklung relevant, weil aus ihren Haushalten zahlreiche Aufgaben und Investitionen finanziert werden müssen. Dazu gehören beispielsweise Schulen, Kitas, Straßen und weitere kommunale Infrastruktur.
In der Lausitz kommt die Bevölkerungsentwicklung hinzu
Für Städte und Gemeinden in der Lausitz kann die Situation zusätzlich herausfordernd sein. Anders als in Teilen des Berliner Umlands wächst die Bevölkerung in Südbrandenburg nicht flächendeckend.
Sinkende Einwohnerzahlen können sich beispielsweise auf Schlüsselzuweisungen auswirken. Gleichzeitig bleiben viele Kosten für Gebäude, Infrastruktur und Personal bestehen.
Wie unterschiedlich die finanzielle Situation zwischen den einzelnen Städten und Landkreisen ausfällt, geht aus den hier vorliegenden landesweiten Zahlen allerdings nicht hervor.
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