Der Rettungsdienst im Süden des Landkreises Elbe-Elster bekommt einen neuen Stützpunkt. In Großthiemig ist am Montag eine neue Rettungswache offiziell eröffnet worden. Rund 1,6 Millionen Euro hat der Landkreis in das Gebäude investiert. Der Standort soll vor allem die Notfallversorgung im Grenzgebiet zu Sachsen verbessern.
Nach etwa 15 Monaten Bauzeit steht die Wache den Einsatzkräften nun zur Verfügung.
Großthiemig: Rettungsdienst bekommt neuen Standort
Bei der Planung des Neubaus stand nicht nur die Unterbringung eines Rettungswagens im Mittelpunkt.
Für die Besatzungen wurden moderne Aufenthalts- und Ruheräume geschaffen. Außerdem verfügt die Wache über einen eigenen Bereich zur Desinfektion der Einsatzmittel. Damit sollen sich die Arbeitsbedingungen für die Rettungskräfte verbessern und gleichzeitig die Wege zu Einsätzen im südlichen Kreisgebiet verkürzen.
Ziel: Noch häufiger innerhalb von 15 Minuten vor Ort
Ein wichtiger Grund für den Standort in Großthiemig ist die sogenannte Hilfsfrist. In 95 Prozent der Fälle sollen die Rettungskräfte spätestens 15 Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eintreffen.
Mit der neuen Wache in Großthiemig will der Landkreis diese Vorgabe künftig möglichst noch zuverlässiger erfüllen und strebt eine Quote von 100 Prozent an.
Gerade für Orte nahe der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen soll der neue Standort die rettungsdienstliche Abdeckung verbessern.
Elbe-Elster hat Rettungsnetz seit Jahren ausgebaut
Mit Großthiemig setzt der Landkreis den Ausbau seines Rettungsdienstes fort. Seit 2010 sind in Elbe-Elster bereits elf neue Rettungswachen entstanden.
Ein weiterer Neubau soll noch folgen. Geplant ist eine neue Wache in Elsterwerda. Sie soll nach aktuellem Stand der zwölfte und zunächst letzte neue Standort im Landkreis werden.
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