Sieben Musikprojekte in Brandenburg erhalten insgesamt 50.000 Euro aus dem Projektfonds Pop. Auch zwei Vorhaben aus der Lausitz werden unterstützt: „Beats gegen Hetze“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und die Nachwuchsbühne „Pfingströckchen“ im Landkreis Elbe-Elster.
Geld für Konzerte, Festivals und Nachwuchstalente
Mit dem Förderprogramm Pop Brandenburg unterstützt das Kulturministerium Projekte aus den Bereichen Rock, Pop, Hip-Hop, Elektro, R’n’B und Metal. Das Geld kann unter anderem für Proben, Studioaufnahmen, Konzertreihen und Festivals eingesetzt werden. Insgesamt sind 20 Bewerbungen eingegangen. Sieben Projekte wurden ausgewählt. Jedes Vorhaben erhält mindestens 2.500 Euro und höchstens 10.000 Euro. Im Mittelpunkt stehen Angebote, die junge Musiker fördern, neue Auftrittsmöglichkeiten schaffen und die regionale Musikszene stärken.
„Beats gegen Hetze“ in Oberspreewald-Lausitz
Zu den geförderten Projekten gehört „Beats gegen Hetze 2026“ des AWO Bezirksverbandes Brandenburg Süd. Bei dem Konzert im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sollen regionale Bands auftreten. Gemeinsam wollen sie ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz setzen.
Nachwuchsbühne beim Pfingstrock Festival
Auch der Verein Botanikrocker aus Elbe-Elster erhält eine Förderung. Beim Projekt „Pfingströckchen“ entsteht im Rahmen des Pfingstrock Festivals 2026 eine Bühne für regionale Newcomer und erfahrene Musikerinnen und Musiker. Das Programm richtet sich besonders an Kinder, Jugendliche und Familien. Junge Talente sollen dort die Möglichkeit bekommen, vor Publikum Bühnenerfahrung zu sammeln.
Sieben Projekte werden unterstützt
Neben den beiden Lausitzer Vorhaben fließt Geld unter anderem an das Klangspektrum Neiphos Festival, das deutsch-polnische Musikprojekt „Liederlauschen am Rand“, das Hain & Zunder Festival in Luckenwalde, das Graffiti- und Musikfestival „f*land“ in Potsdam sowie die Offene Kirchenbühne Friedland. Kulturministerin Manja Schüle betont, dass viele dieser Veranstaltungen ehrenamtlich und häufig von jungen Menschen organisiert werden. Gerade kleinere Projekte seien wichtig, damit Newcomer und regionale Kulturschaffende Auftrittsmöglichkeiten bekommen.
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