Cottbus investiert in diesem Sommer rund 225.000 Euro in sicherere Schulwege. Gebaut wird an zwei Stellen: an der Leipziger Straße im Bereich der Waldorfschule und im Schmellwitzer Weg in Saspow. Beide Maßnahmen sollen Wege für Kinder, Jugendliche und Fußgänger sicherer machen.
Schulwege in Cottbus werden verbessert
Die Stadt Cottbus/Chóśebuz setzt zwei Bauvorhaben um, die direkt mit sichereren Schulwegen verbunden sind. Den Auftrag hat eine Cottbuser Baufirma erhalten.
Ein Projekt betrifft den Fußgängerüberweg an der Leipziger Straße zur Falkenberger Straße, dort geht es um den Bereich an der Waldorfschule. Das zweite Projekt liegt im Ortsteil Saspow. Dort wird der Weg zwischen der ÖPNV-Haltestelle Fröbelstraße und dem Humboldt-Gymnasium im Schmellwitzer Weg ausgebaut.
Beide Vorhaben gehen auch auf Hinweise und Forderungen aus der Anwohner- und Elternschaft zurück. Besprochen wurden sie unter anderem bei Ortsteilrundgängen mit Oberbürgermeister Tobias Schick.
Neuer Fußgängerüberweg an der Waldorfschule
An der Leipziger Straße wird der bestehende Übergang im Bereich der Waldorfschule erneuert und verbessert. Dafür wird die Fahrbahn auf voller Breite von sechs Metern und auf einer Länge von fünf Metern abgefräst. Die stark beschädigte Asphaltdecke wird entfernt und anschließend durch eine neue Gussasphaltdecke ersetzt. Das ist wichtig, damit die Markierung der Zebrastreifen sauber und dauerhaft aufgebracht werden kann.
Außerdem werden neue Borde, Absenker und Rundbordsteine gesetzt. Die Wartebereiche für Fußgänger und die Gehwegflächen werden mit neuem Betonsteinpflaster befestigt. Auch taktile und kontrastierende Betonplatten werden eingebaut. Sie helfen Menschen mit Sehbeeinträchtigungen und sorgen für mehr Orientierung im Straßenraum.
Der Baubeginn an der Leipziger Straße ist für den 6. Juli 2026 geplant. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt etwa vier Wochen. Während der Arbeiten gibt es eine Vollsperrung.
Neuer Gehweg in Saspow zur Haltestelle Fröbelstraße
Auch im Schmellwitzer Weg wird in bessere Schulwege investiert, dort entsteht entlang des nördlichen Fahrbahnrandes ein neuer Gehweg. Der Abschnitt liegt zwischen der Einfriedung des Schulgeländes und der Haltestelle Fröbelstraße an der Saspower Hauptstraße.
Die Haltestelle wird außerdem barrierefrei ausgebaut. Zusätzlich wird ein Übergang zur anderen Straßenseite angelegt. Damit soll der Weg zwischen Haltestelle und Schule sicherer und leichter nutzbar werden. Gerade für Schülerinnen und Schüler, die mit Bus und Bahn unterwegs sind, ist das eine wichtige Verbesserung.
Die Arbeiten im Schmellwitzer Weg sollen in der Woche ab dem 20. Juli 2026 beginnen. Für den Ausbau sind voraussichtlich acht Wochen Bauzeit geplant. Auch dort wird unter Vollsperrung gearbeitet.
Fördermittel und Eigenmittel finanzieren die Bauarbeiten
Finanziert werden die beiden Maßnahmen über Fördermittel des Landes Brandenburg und Eigenmittel der Stadt Cottbus/Chóśebuz. Die Zuwendungen kommen aus einem Programm des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden. Insgesamt kosten die Arbeiten zur Schulwegsicherung rund 225.000 Euro.
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