Im Branitzer Park beginnt jetzt wieder einer der schönsten Momente des Jahres: Die Sommerbepflanzung rund um Schloss Branitz läuft an. Dafür setzen die Gärtner der Stiftung Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz in den kommenden Tagen fast 5.000 Sommerblumen in die Beete rund um den Pleasureground und die Schlossterrasse. Mit dabei sind unter anderem Petunien, Dahlien, Salvien, Zinnien und Pelargonien. Außerdem werden die großen Kübelpflanzen mit Palmen, Zitrusbäumchen und Pomeranzen wieder aus den Orangerien an ihre Plätze rund um das Schloss gebracht.
Historische Entdeckung verändert berühmtes Beet
Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem sogenannten Kronen- oder Medaillonbeet westlich des Schlosses. Das Beet wurde zum 250. Geburtstag von Fürstin Lucie Pückler nach historischen Vorlagen neu gestaltet. Kurz vor der Sommerpflanzung entdeckten Wissenschaftler der Stiftung jedoch einen neuen historischen Hinweis aus einem Brief von Fürst Pückler aus dem Jahr 1847. Dadurch musste die Gestaltung kurzfristig verändert werden. Statt der ursprünglich geplanten Buchstaben „PM“ schmücken jetzt die Initialen „LP“ für Lucie Pückler das Beet. Darüber thront ein Fürstenhut aus rosa Blüten und goldgelben Studentenblumen.
Tradition seit fast 180 Jahren
Die Sommerpflanzung rund um Schloss Branitz hat eine lange Tradition. Schon seit rund 180 Jahren werden nach den Eisheiligen die Blumenbeete im Park neu bepflanzt. Unterstützt werden die Gärtner dabei auch diesmal wieder von Mitarbeitenden der Lebenshilfe Werkstätten Hand in Hand gGmbH, von Bundesfreiwilligen und ehrenamtlichen Helfern.
Auch die Farben der Beete orientieren sich bis heute an historischen Vorgaben aus der Zeit von Fürst Pückler. So werden das bekannte Venusbeet und der Bereich rund um das Grab seines Hundes Nini traditionell überwiegend mit blauen Blumen gestaltet.
Alle weiteren News des Tages aus der Lausitz findet ihr in unserem Tages-Liveticker auf radiocottbus.de.
Foto: SFPM
























