Der Immobilienmarkt in Brandenburg bleibt in Bewegung: Zum zweiten Mal in Folge steigen Kaufzahlen und Umsätze. Besonders außerhalb des direkten Berliner Umlands ziehen die Preise weiter an. Das zeigt der aktuelle Grundstücksmarktbericht, der in Potsdam vorgestellt wurde.
Während die Preise rund um Berlin auf hohem Niveau weitgehend stabil bleiben, werden Grundstücke und Häuser in der zweiten und dritten Reihe gefragter. Gute Bahn- und Straßenverbindungen sowie mehr Homeoffice machen auch Orte abseits des Speckgürtels attraktiver.
Mehr Kaufverträge und deutlich höhere Umsätze
Landesweit wurden 27.050 Kaufverträge abgeschlossen. Das sind sieben Prozent mehr als im Vorjahr.
Noch stärker legten die Umsätze zu: Insgesamt wechselten Immobilien und Grundstücke im Wert von 7,2 Milliarden Euro den Besitzer. Das entspricht einem Plus von 13 Prozent.
Besonders viele Verträge wurden in Potsdam, Oranienburg, Cottbus und Zossen abgeschlossen.
Immobilienmarkt wächst besonders außerhalb von Berlin
Im direkten Berliner Umland bleiben Baugrundstücke teuer. Dort liegt der durchschnittliche Preis bei rund 318 Euro pro Quadratmeter.
Im weiteren Metropolenraum zeigt sich dagegen ein deutlicher Anstieg. Dazu zählen unter anderem Regionen wie Spree-Neiße, Ostprignitz-Ruppin, Neuruppin, Jüterbog oder Brandenburg an der Havel. Dort stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Baugrundstücke von 103 Euro auf 111 Euro.
Eigentumswohnungen bleiben stark gefragt
Ein großes Thema sind weiter Eigentumswohnungen. Nach Angaben des Oberen Gutachterausschusses wurden 1.245 Kaufverträge für Eigentumswohnungen registriert. Im Landesdurchschnitt kostete eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus rund 423.000 Euro.
Bei einer durchschnittlichen Wohnfläche von 70 Quadratmetern entspricht das etwa 6.141 Euro pro Quadratmeter.
Häuserpreise mit großen Unterschieden
Bei bebauten Grundstücken lag der durchschnittliche Kaufpreis in Brandenburg bei rund 361.000 Euro.
Die Unterschiede im Land sind allerdings enorm. In Kleinmachnow wurden im Durchschnitt etwa 905.000 Euro fällig. Deutlich niedriger lagen die Preise in Orten wie Putlitz, Karstädt oder Welzow. In Welzow lag der Durchschnittspreis bei rund 114.000 Euro. Gerade solche Unterschiede zeigen, wie stark Lage, Verkehrsanbindung, Nachfrage und wirtschaftliche Entwicklung den Markt prägen.
Cottbus und die Lausitz rücken stärker in den Blick
Wenn Arbeit im Homeoffice häufiger möglich ist und die Anbindung stimmt, werden auch Städte und Gemeinden abseits des Berliner Umlands interessanter. Cottbus taucht bei den meisten Kaufverträgen bereits unter den Spitzenstandorten auf.
Jetzt weiterlesen: Unser Tages-Liveticker auf radiocottbus.de bringt euch die Lausitz-News von heute auf einen Blick.
Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du radiocottbus.de als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge radiocottbus.de hier als bevorzugte Quelle hinzu.
























