Zum Auftakt der agra-Messe Leipzig rückt vor allem ein Thema für Brandenburg in den Mittelpunkt: die Zukunft der Landwirtschaft und des ländlichen Raums. Agrarstaatssekretär Dr. Stephan Nickisch vertritt dort die Interessen des Landes im direkten Austausch mit EU-Agrarkommissar Christophe Hansen.
agra-Messe Leipzig: Brandenburg fordert klare Zusagen für Betriebe
Für Brandenburg geht es um viel. Das Land setzt sich bei der agra-Messe Leipzig entschieden für eine auskömmliche Finanzierung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) ein. Gleichzeitig lehnt Brandenburg die geplante Kappung und Degression klar ab.
Bereits mit der Berliner Erklärung hatten die ostdeutschen Bundesländer deutlich gemacht, dass die Agrarpolitik ab 2028 die unterschiedlichen Strukturen berücksichtigen muss. Gerade für Brandenburg ist das entscheidend, denn hier prägen oft größere Betriebe die Landwirtschaft.
Sorge um finanzielle Nachteile
Nach aktueller Planung könnten genau diese Betriebe spürbare finanzielle Einbußen erleiden. Brandenburg sieht darin eine klare Benachteiligung und warnt vor den Folgen für die gesamte Region.
Deshalb nutzt das Land die agra-Messe Leipzig, um gemeinsam mit den anderen ostdeutschen Bundesländern Druck auf Brüssel auszuüben und Änderungen einzufordern.
Ländlicher Raum im Fokus
Ein zweiter zentraler Punkt für Brandenburg ist die Zukunft des ländlichen Raums. Förderprogramme wie LEADER spielen dabei eine Schlüsselrolle.
Ob Dorfläden, Spielplätze oder Gemeindezentren – solche Projekte sichern Lebensqualität und machen Brandenburg auch für junge Familien attraktiv. Aus Sicht des Landes dürfen diese Entwicklungen nicht gefährdet werden.
Brandenburg fordert deshalb, dass auch über 2028 hinaus ausreichend Geld für ländliche Regionen bereitgestellt wird. Genau dafür setzt sich Dr. Stephan Nickisch heute in Leipzig ein.
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