Nach mehreren Viehdiebstählen in Brandenburg verstärkt die Polizei die Kontrollen von Tiertransporten. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann kündigte an, dass Transporte künftig vor allem nachts und am frühen Morgen stärker überprüft werden sollen. Außerdem wurde eine spezielle Ermittlungsgruppe eingerichtet.
Landesregierung reagiert auf Serie von Viehdiebstählen
Die Maßnahmen wurden bei einem Besuch auf einem von den Diebstählen betroffenen Agrarbetrieb bei Herzberg im Elbe-Elster-Kreis vorgestellt. Dort waren Innenminister Jan Redmann und Agrarministerin Hanka Mittelstädt im Gespräch mit Betroffenen.
Aus Sicht der Landesregierung gibt es die Sorge, dass es sich bei den Taten um den Beginn einer Serie handeln könnte.
Tiertransporte sollen nachts und frühmorgens kontrolliert werden
Künftig will die Polizei Viehtransporte besonders zu den Zeiten kontrollieren, in denen die bisherigen Taten stattgefunden haben. Ziel ist es, mögliche weitere Diebstähle schneller zu erkennen und Täter womöglich direkt zu stoppen.
Zusätzlich wurde eine eigene Ermittlungsgruppe gebildet, die sich mit der Aufklärung der Fälle beschäftigt.
Auch Austausch mit Polen läuft
Nach Angaben des Innenministers gibt es außerdem einen Austausch mit polnischen Behörden, um in der Grenzregion Tiertransporte stärker in den Blick zu nehmen.
Damit reagiert Brandenburg auch auf die Möglichkeit, dass die Täter nicht nur regional, sondern grenzüberschreitend agieren könnten.
Klar ist: Die Diebstähle treffen die betroffenen Betriebe schwer und sorgen in Brandenburg für große Unruhe.
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