Der Zugverkehr zwischen Lübben und Königs Wusterhausen ist am Montagmorgen nach einem tragischen Vorfall komplett zum Erliegen gekommen. Auf der wichtigen Verbindung zwischen Cottbus und Berlin wurde eine Person von einem Zug erfasst und tödlich verletzt.
Rettungseinsatz legt Bahnstrecke lahm
Wegen eines Rettungseinsatzes war die Bahnstrecke zwischen Lübben und Königs Wusterhausen am 9. Februar für mehrere Stunden gesperrt. Betroffen waren die Linien RE2, RE7 und RE20, die auf dieser Strecke verkehren.
Nach ersten Informationen soll sich eine Person im Gleisbett aufgehalten haben. Die Leitstelle Lausitz konnte zunächst keine Hintergründe nennen.
Polizei bestätigt Todesfall
Laut Angaben der Lausitzer Rundschau hat Sascha Erler von der Polizeidirektion Süd in Cottbus bestätigt, dass es sich um eine männliche Person im Alter von 17 Jahren gehandelt habe. Der Jugendliche sei infolge der Kollision mit dem Zug verstorben.
Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Ein Seelsorger betreute vor Ort sowohl die Rettungskräfte als auch die eingesetzten Feuerwehrkameraden. Der Polizeieinsatz endete gegen 9.40 Uhr. Der Alarm für die Feuerwehr war bereits gegen 7 Uhr ausgelöst worden.
Zugverkehr am Nachmittag wieder angelaufen
Am Nachmittag konnte der Zugverkehr auf den Linien RE2, RE7 und RE20 wieder regulär aufgenommen werden. Der Bus-Notverkehr wurde eingestellt. Dennoch kam es auch nach der Freigabe der Strecke noch zu Verzögerungen und vereinzelten Ausfällen.
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