In Brandenburg soll Bauen künftig deutlich schneller und einfacher werden. Die Regierungsfraktionen von SPD und CDU wollen dafür jetzt die Bauordnung verändern – mit digitalen Anträgen, schnelleren Verfahren und weniger Bürokratie.
Brandenburg reagiert auf Wohnraummangel
Hintergrund der neuen Pläne ist der zunehmende Mangel an bezahlbarem Wohnraum im Land Brandenburg. Vor allem Genehmigungen dauern nach Ansicht der Politik oft zu lange. Genau das soll sich jetzt ändern. Die rot-schwarze Koalition spricht deshalb von einem echten „Bau-Turbo“ für Brandenburg.
Ein zentraler Punkt der Reform: Bauanträge sollen künftig digital eingereicht werden können. Nach den aktuellen Plänen soll das bereits ab dem 1. Oktober 2026 landesweit gelten. Weitere Änderungen der Bauordnung sollen dann ab Januar 2027 folgen. SPD und CDU wollen die neuen Regeln noch im Juni durch den Landtag bringen.
Schnellere Verfahren und weniger Bürokratie
Mit der Reform sollen Genehmigungen einfacher und schneller werden. Dadurch hofft die Landespolitik auf mehr Wohnungsbau, günstigere Baukosten, schnellere Projekte und weniger Papierkram. Schon die vorige Landesregierung hatte sich mit dem Thema beschäftigt. Die damaligen Pläne wurden jedoch durch das Ende der Koalition ausgebremst. Jetzt will die neue Landesregierung das Vorhaben möglichst schnell umsetzen.
Gerade in vielen Städten und Regionen Brandenburgs fehlen Wohnungen. Mit schnelleren Verfahren soll deshalb künftig mehr gebaut werden können. Ob der sogenannte Bau-Turbo am Ende wirklich für günstigeren Wohnraum sorgt, wird sich allerdings erst in den kommenden Jahren zeigen.
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