Die rot-weiße Brandenburg Flagge mit dem Adler weht an einem Fahnenmast

Brandenburg wirbt in Japan und China um neue Investoren

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Freitag, 6. November 2026“.Liveblog ansehen

Brandenburg verstärkt seine Suche nach internationalen Investoren und Geschäftspartnern. Nach einer Wirtschaftsreise nach Japan ist aktuell eine Delegation mit 16 Unternehmen in China unterwegs. Auch die Lausitz spielt dabei als Strukturwandelregion eine Rolle. Wirtschaftsministerin Martina Klement besuchte in Japan Unternehmen, die bereits Standorte in Brandenburg haben oder sich für das Land als Wirtschaftsstandort interessieren. Die Reise führte unter anderem nach Tokio und Osaka.

Japanische Unternehmen stellen weitere Investitionen in Aussicht

Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums bekannten sich die besuchten japanischen Mutterkonzerne zu ihren Standorten in Brandenburg. Einige Unternehmen stellten demnach weitere Investitionen in Aussicht. Ein Unternehmen betrachtet seinen Standort in Brandenburg laut Ministerin Klement sogar als Ausgangspunkt für weiteres internationales Wachstum.

Aktuell haben sich zehn japanische Unternehmen in Brandenburg angesiedelt. Dazu gehören unter anderem Takeda, Yamaichi und Daiwa House. Die Wirtschaftsförderung Brandenburg sieht Japan deshalb weiterhin als wichtigen Markt für neue Investitionen.

Strukturwandelregionen sollen international sichtbarer werden

Die Japanreise gehörte zum Programm zur Internationalisierung der Regionen im Strukturwandel. Das Programm richtet sich unter anderem an Regionen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Damit gehört auch die Lausitz zu den Regionen, die durch internationale Kontakte neue Unternehmen und Investitionen gewinnen sollen.

16 Brandenburger Unternehmen reisen durch China

Seit dem 1. November besucht außerdem eine Brandenburger Delegation unter Leitung von Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer Peking und Shanghai. Mit dabei sind Vertreter von 16 Unternehmen, der Technischen Hochschule Wildau und weiteren Institutionen. Die Firmen kommen unter anderem aus den Bereichen Energietechnik, Logistik, Maschinenbau, IT, Chemie und Life Sciences. Ziel der Reise ist es, neue Geschäftspartner und Zulieferer zu finden sowie Marktchancen auszuloten.

Austausch über KI, Robotik und Elektromobilität

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Zukunftstechnologien. Die Delegation tauscht sich in China unter anderem über Robotik, Künstliche Intelligenz und Elektromobilität aus. Im Anschluss organisiert die Technische Hochschule Wildau in Taicang bei Shanghai eine zweitägige deutsch-chinesische KI-Konferenz. China gehört bereits zu den wichtigen Wirtschaftspartnern Brandenburgs. Im Jahr 2025 lag das Land laut Ministerium auf Rang 16 der wichtigsten Exportmärkte Brandenburgs und bei den Importen auf Platz zwei. Mit 18 Investitionsprojekten zählt China außerdem zu den bedeutenden ausländischen Investoren im Land.

Brandenburg will die Reisen nun nutzen, um bestehende Wirtschaftsbeziehungen auszubauen und neue Investitionen ins Land zu holen.

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Autor: Redaktion

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