Im Leichtathletikstadion Cottbus drehte sich gestern alles um Sport, Teamgeist und Inklusion. Rund 500 Schülerinnen und Schüler haben bei der diesjährigen Mission Paralympics mitgemacht. Mit dabei waren Kinder mit und ohne Einschränkungen aus insgesamt elf Schulen aus Cottbus und Polen.
Gemeinsam Sport treiben und Barrieren abbauen
Bei der Veranstaltung konnten die Kinder an insgesamt 17 verschiedenen Stationen aktiv werden. Auf dem Programm standen unter anderem Basketball, Rudern, Tischtennis, Rollstuhl-Slalom oder „Ball über die Schnur“. Durch die Aktion sollen Berührungsängste abgebaut und Inklusion spielerisch erlebbar gemacht werden.
Kinder erleben Perspektivwechsel
Besonders spannend war für viele Kinder die Erfahrung, selbst einmal im Rollstuhl einen Parcours zu fahren oder mit eingeschränkter Sicht Aufgaben zu lösen. Dadurch sollten die Schülerinnen und Schüler besser nachvollziehen können, welche Herausforderungen Menschen mit Einschränkungen im Alltag meistern.
Neben den klassischen Sportstationen gab es auch kreative Aufgaben. An der sogenannten „Bewegungsbaustelle“ konnten die Kinder mit Rohren, Bällen und anderen Materialien eigene Konstruktionen bauen. So entstanden unter anderem kleine Murmelbahnen und Bewegungsparcours.
Mission Paralympics gibt es seit 2012
Die inklusive Sportveranstaltung findet in Cottbus bereits seit 2012 statt und wird jedes Jahr organisiert. Für die Veranstalter steht dabei vor allem das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Denn genau dadurch sollen Vorurteile und Unsicherheiten abgebaut werden.
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