In und um Forst (Lausitz) im Landkreis Spree-Neiße haben am Samstag Prüfungen für Rettungshundestaffeln stattgefunden. Die Hunde mussten dabei mehrere Disziplinen bestehen, um ihre Zulassung als zertifizierte Suchhunde zu erhalten und künftig bei der Suche nach vermissten Personen eingesetzt werden zu dürfen.
Der Prüfungstag begann bereits um 8 Uhr und dauerte bis etwa 19 Uhr. Über Stunden hinweg wurden die Teams aus Hund und Hundeführerin oder Hundeführer an verschiedenen Orten gefordert.
Rettungshundestaffeln in Forst an zwei Orten im Einsatz
Ein Teil der Prüfungen fand auf dem Gelände des Katastrophenschutzes in Forst (Lausitz) statt. Weitere Disziplinen wurden im Wald bei Jocksdorf abgenommen. Damit mussten sich die Teams auf unterschiedliche Bedingungen einstellen und ihre Fähigkeiten in verschiedenen Umgebungen unter Beweis stellen.
Gerade diese Abwechslung zeigt, wie ernst die Ausbildung der Suchhunde genommen wird. Denn im späteren Einsatz geht es oft um jede Minute.














Fotos: L. Woitow, L.Seidel / Blaulichtreport Lausitz
Diese Staffeln waren in Forst dabei
An den Prüfungen nahmen Rettungshundestaffeln verschiedener Einheiten teil. Dazu gehörte unter anderem die Feuerwehr Ludwigsfelde aus dem Landkreis Teltow-Fläming. Auch weitere Staffeln aus dem Landkreis Spree-Neiße waren vor Ort.
Mit einer bestandenen Prüfung erhalten die Hunde die Berechtigung, offiziell bei Einsätzen zur Suche nach vermissten Personen mitzuhelfen. Für die Teams ist das ein entscheidender Schritt auf dem Weg in den Ernstfall.
Ehrenamt mit großer Verantwortung
Die Rettungshundestaffeln arbeiten ehrenamtlich und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Region. Ähnlich wie Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk unterstützen sie Behörden und Rettungsdienste bei Aufgaben im Katastrophenschutz und bei zeitkritischen Vermisstensuchen.
Hinter jedem einsatzfähigen Hund stehen viele Stunden Training, Disziplin und Engagement. Die Hundeführerinnen und Hundeführer investieren ihre Zeit freiwillig, um im Notfall schnell helfen zu können.
Warum Rettungshunde so wichtig sind
Rettungshunde und ihre Teams sind ein fester Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Nach bestandener Prüfung werden sie offiziell für den Einsatz zugelassen. Sie kommen unter anderem bei der Suche nach vermissten Personen in Waldgebieten oder in Trümmerbereichen zum Einsatz und arbeiten eng mit Feuerwehr, Polizei und weiteren Behörden zusammen.
Die Prüfungen in der Region Forst machen deutlich, wie viel Einsatzbereitschaft, Können und Verantwortung hinter dieser ehrenamtlichen Arbeit stecken. Und sie zeigen auch, wie wichtig gut ausgebildete Suchhunde dann sind, wenn Menschen schnell gefunden werden müssen.
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