Historische Gebäude, neue Lebensräume und spannende Baustellen: Am Samstag findet in Brandenburg wieder der Tag der Baukultur statt. Besonders in der Lausitz stehen dabei Projekte im Mittelpunkt, die den Strukturwandel sichtbar machen.
Tag der Baukultur mit Projekten in der Lausitz
Zum vierten Mal öffnen am 30. Mai landesweit zahlreiche Orte ihre Türen für Besucher. Insgesamt beteiligen sich laut Brandenburgischer Ingenieurkammer mehr als 60 Projekte in ganz Brandenburg am Tag der Baukultur. Gezeigt werden unter anderem Baustellen, sanierte Gebäude, Stadtentwicklungsprojekte und moderne Architektur.
Auch Brandenburgs Bauminister Robert Crumbach besucht gemeinsam mit BBIK-Präsident Matthias Krebs mehrere Projekte in der Lausitz.
Vom alten Gebäude zum Zukunftsort
Eine Station ist das sogenannte Wagnereck in Lauchhammer. Dort wird ein lange leerstehendes Gebäude saniert und zu modernem Wohnraum umgebaut. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie alte Gebäude erhalten und gleichzeitig fit für die Zukunft gemacht werden können.
Neues Wahrzeichen an der Sedlitzer Bucht
Auch an der Sedlitzer Bucht wird der Wandel der Lausitz sichtbar. Dort entsteht mit dem Projekt „KANU“ ein neuer öffentlicher Ort direkt am Wasser. Die Baustelle zeigt, wie sich ehemalige Tagebauflächen zunehmend zu Freizeit- und Tourismusregionen entwickeln.
Gartenstadt Marga wird zur Kultur-Bühne
Ab dem Nachmittag verwandelt sich außerdem die Gartenstadt Marga in Senftenberg in einen großen Treffpunkt für Kunst, Musik und Mitmachaktionen. Rund um den Marktplatz gibt es Lesungen, Theater, offene Werkstätten und viele weitere Angebote.
Der Tag der Baukultur soll zeigen, wie Architektur, Stadtentwicklung und Strukturwandel in Brandenburg zusammenhängen – besonders in der Lausitz.
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