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Online-Liebe endet im Betrug: Frau aus Schwarzheide verliert zehntausende Euro

LIVEBLOGDieser Eintrag war Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Freitag, 17. April 2026“.Liveblog ansehen

Ein perfider Liebesbetrug im Internet hat eine Frau aus Schwarzheide (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) viel Geld gekostet. Die Täter nutzten gezielt Vertrauen und Gefühle aus – am Ende verschwanden mehrere zehntausend Euro.


Liebesbetrug beginnt mit Online-Kontakt

Der Liebesbetrug nahm seinen Anfang auf einer Onlineplattform.

Dort lernte die Frau einen Mann kennen, der vorgab, in den USA zu leben. Aus dem Kontakt entwickelte sich scheinbar eine Beziehung – zumindest aus Sicht der Geschädigten.


Angeblicher Tod und Erbe als Masche

Nach einiger Zeit änderte sich die Geschichte dramatisch.

Der Mann soll plötzlich verstorben sein. Kurz darauf meldete sich ein angeblicher Bekannter und versprach der Frau ein Erbe.

Doch dafür müsse sie zunächst verschiedene Gebühren zahlen.


Zehntausende Euro überwiesen

Im Rahmen des Liebesbetrugs wurde die Frau mehrfach zur Kasse gebeten.

Die Begründungen klangen plausibel:

  • Zollkosten
  • Einfuhrgebühren
  • Dokumente rund um den angeblichen Todesfall

Die Frau überwies schließlich mehrere zehntausend Euro – doch das versprochene Paket kam nie an.


Polizei warnt vor perfider Masche

Die Polizei ermittelt jetzt wegen Liebesbetrugs und warnt gleichzeitig vor solchen Fällen.

Beim sogenannten Romance-Scamming bauen Täter gezielt emotionale Bindungen auf, um später Geld zu fordern.

Um Euch vor Liebesbetrug zu schützen, rät die Polizei:

  • Misstrauisch sein bei schnellen Liebesbekundungen
  • Kein Geld an unbekannte Kontakte überweisen
  • Geschichten über Notfälle oder Erbschaften kritisch hinterfragen

Wer betroffen ist, sollte sich schnell bei der Polizei melden. In manchen Fällen können Überweisungen noch gestoppt werden.

Was heute in der Lausitz sonst noch wichtig ist, lest ihr in unserem Tages-Liveticker auf radiocottbus.de – laufend aktualisiert und immer nah dran.

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Autor: Redaktion

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