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Gebäudeexplosion und Einsturz in Görlitz, Einsatzkräfte vor Ort

Tragische Gewissheit nach Hauseinsturz in Görlitz: Zweite Tote gefunden

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Donnerstag, 21. Mai 2026“.Liveblog ansehen

Nach dem verheerenden Hauseinsturz in Görlitz haben Einsatzkräfte am Donnerstag eine zweite tote Frau aus den Trümmern geborgen. Die Suche nach einem weiterhin vermissten Mann läuft unterdessen mit Hochdruck weiter.


Zweite Leiche nach Hauseinsturz in Görlitz entdeckt

Die Rettungskräfte fanden die 26-jährige Frau am Donnerstag gegen 14 Uhr im Bereich des Erdgeschosses nahe der Straße. Ein Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Bereits am Mittwochabend war eine weitere vermisste Frau tot aus den Trümmern geborgen worden.

Beide Frauen stammen nach Polizeiangaben aus Rumänien.


Suche nach vermisstem Mann läuft weiter

Noch immer fehlt jede Spur von einem 48-jährigen Mann mit deutscher und bulgarischer Staatsbürgerschaft. Einsatzkräfte arbeiten sich weiter durch den riesigen Schuttberg vor.

Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungshundestaffeln kämpfen dabei gegen die Zeit. Die Hoffnung, den Mann noch lebend zu finden, schwindet jedoch mit jeder Stunde.


Großeinsatz mit schwerem Gerät und Suchhunden

Der Einsatz in der Görlitzer Innenstadt läuft seit Montagabend nahezu ohne Unterbrechung. Suchhunde schlugen mehrfach an verschiedenen Stellen im Trümmerfeld an. Neben Baggern kommt inzwischen auch ein Saugbagger zum Einsatz, um Schutt und Staub vom Hauseinsturz abzusaugen.

Feuerwehrleute zersägen Balken, räumen Trümmer per Hand weg und arbeiten sich vorsichtig durch das eingestürzte Gebäude. Immer wieder müssen die Einsatzkräfte wegen möglicher Gasreste äußerst vorsichtig vorgehen.


Ursache des Unglücks weiter unklar

Warum das Gründerzeithaus am Montagabend plötzlich einstürzte, ist weiterhin nicht endgültig geklärt. Kurz nach dem Einsturz wurde laut Polizei ein Gasleck entdeckt. Ob eine Gasexplosion tatsächlich die Ursache war, wird derzeit untersucht.

Die Gasleitungen rund um die Unglücksstelle wurden inzwischen vollständig geleert, damit die Bergungsarbeiten sicherer fortgesetzt werden können.

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Autor: Redaktion

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