Der LHC Cottbus hat ein dramatisches Regionalliga-Spiel bei den Mecklenburger Stieren Schwerin mit 28:29 verloren. Der entscheidende Treffer fiel in der letzten Sekunde – und das ins leere Tor der Lausitzer.
Während die Männer also knapp scheiterten, sorgten die Frauen des LHC Cottbus parallel für ein starkes Ergebnis im Pokalwettbewerb.
LHC Cottbus kassiert Last-Second-Treffer
Das Spiel zwischen dem LHC Cottbus und Schwerin war bis zum Ende völlig offen. Bereits im Hinspiel hatten sich beide Teams ein Unentschieden geliefert.
Auch diesmal blieb es spannend bis zur letzten Aktion. Elf Sekunden vor Schluss stand es 28:28, Cottbus hatte Ballbesitz und nahm eine Auszeit.
Trainer Bennett Speed entschied sich für volles Risiko: Der Torhüter wurde vom Feld genommen, um mit sieben Feldspielern anzugreifen.
Doch der Plan ging nicht auf.
Mutige Entscheidung endet bitter
Die Cottbuser verloren im Angriff den Ball. Schwerin nutzte die Chance sofort und traf in der letzten Sekunde ins leere Tor zum 29:28.
Trainer Bennett Speed erklärte nach dem Spiel, dass die Mannschaft unbedingt den Sieg wollte. Im Aufstiegskampf helfe nur ein Erfolg – deshalb habe er sich für die riskante Variante entschieden.
Am Ende blieb jedoch eine bittere Niederlage.
Zwei Heimspiele für den LHC Cottbus stehen an
Für den LHC Cottbus geht es nun mit zwei wichtigen Heimspielen weiter.
- 21. März: Heimspiel gegen den Ludwigsfelder HC
- 28. März: Heimspiel gegen GW Werder, den aktuellen Tabellenführer
Beide Spiele finden in der Lausitz-Arena statt.
LHC Cottbus Frauen erreichen Pokalfinale
Parallel sorgten die Frauen des LHC Cottbus für einen starken Auftritt im Verbandspokal.
Im Halbfinale setzten sich die Cottbuserinnen deutlich mit 35:25 gegen den MTV Wünsdorf durch.
Im Finale wartete mit dem SV Lok Rangsdorf allerdings ein deutlich stärkerer Gegner aus der Oberliga. Der LHC musste sich dort mit 26:44 geschlagen geben.
Trotzdem bleibt das Erreichen des Pokalfinales ein großer Erfolg für die Handballerinnen.
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