Die digitale Stadtführung Senftenberg kommt. Ab der Saison 2027 sollen Besucher die Kreisstadt im Lausitzer Seenland per Smartphone individuell entdecken können. Mit dem neuen Angebot will Senftenberg gezielt Individualtouristen ansprechen, die flexibel und ohne feste Führung unterwegs sein möchten. Vorgestellt wurde das Projekt beim jüngsten Tourismusforum der Stadt.
Digitale Stadtführung Senftenberg setzt auf Smartphone-Erlebnis
Für die Teilnahme wird lediglich ein Smartphone benötigt. Über eine App können Gäste künftig Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten abrufen. Geplant ist ein multimedialer Rundgang mit Texten, Hörbeiträgen und weiteren digitalen Inhalten.
Zu den bereits feststehenden Stationen der digitalen Stadtführung Senftenberg zählen unter anderem das Rathaus, die Festung mit Schloss, der Tierpark sowie der Stadthafen am Senftenberger See. Wie viele Stationen es am Ende genau werden, befindet sich noch in der Abstimmung.
Ziel ist es, die Stadt unabhängig von festen Zeiten und Gruppenführungen erlebbar zu machen.
Tourismus in Senftenberg weiter im Fokus
Seit zehn Jahren trägt Senftenberg den Status als staatlich anerkannter Erholungsort. Neben dem Senftenberger See gehören vor allem das Schlossensemble, der Tierpark und der Marktplatz zu den touristischen Anziehungspunkten. Mit der digitalen Stadtführung Senftenberg soll das Angebot modernisiert und erweitert werden. Besucher können so eigenständig entscheiden, wann und in welchem Tempo sie die Stadt erkunden.
Vorbild Brieske: Erlebnisstationen in der Gartenstadt Marga
Ein vergleichbares System existiert bereits in der Gartenstadt Marga im Ortsteil Brieske. Dort wurde im vergangenen Frühjahr ein Erlebnis- und Wegeleitsystem mit insgesamt elf Stationen eingerichtet. Per QR-Code lassen sich an verschiedenen Punkten Informationen und Videos auf das eigene Smartphone laden. Zu den Stationen zählen unter anderem die Martin-Luther-Kirche, die Schule, das Kaufhaus sowie das Zechenhaus.
























