Die Räumungsfrist ist abgelaufen, doch der Slawenburg Betreiber hat die Anlage weiterhin nicht verlassen. Die Stadt Vetschau bereitet sich nun auf einen möglichen Rechtsstreit vor.
Kündigung wegen Zahlungsrückständen
Bereits Anfang Dezember hatte die Stadt Vetschau im Ortsteil Raddusch dem Betreiber fristlos gekündigt. Grund waren ausstehende Zahlungen. Die gesetzte Frist zur Übergabe der Anlage ist inzwischen verstrichen.
Nach Angaben des scheidenden Bürgermeisters Bengt Kanzler weigert sich der Betreiber, die Slawenburg Raddusch zu verlassen. Er halte die Kündigung für unwirksam.
Slawenburg Betreiber Schaltet anwälte ein
Trotz Fristablaufs wurde die Slawenburg bislang nicht an die Stadt übergeben. Die Verwaltung sieht sich nun gezwungen, juristische Schritte zu prüfen. In der Slawenburg hingegen wurden anscheinend die Anwälte schon gerufen.
Ob und wann eine Einigung erzielt wird, ist derzeit komplett offen. Der Konflikt um die Slawenburg dürfte vielleicht bald die Gerichte beschäftigen… Es sei denn, der neue Bürgermeister in Vetschau (Chris Mielchen) kann das Blatt wenden.

























