90 Ferienkinder haben in dieser Woche ihre ganz eigene Stadt zum Leben erweckt – mit Rathaus, eigener Währung und jeder Menge Kreativität.
Was passiert, wenn man Kinder einfach mal machen lässt? In Cottbus-Ströbitz ist genau das passiert: Beim Ferienprojekt Kinderstadt 2025 haben rund 90 Mädchen und Jungen mit und ohne Behinderung eine Woche lang ihre eigene kleine Stadt aufgebaut. Mit allem, was dazugehört – inklusive eigener Währung, dem Krebsi, und sogar einem Rathaus.
Kinder regieren, gestalten und lernen fürs Leben
Ob in der Bank, der Graffiti-Werkstatt oder im Gründungszentrum: Die Kinder haben Jobs ausprobiert, Entscheidungen getroffen und das Stadtleben selbst in die Hand genommen. Am Nachmittag gab’s dann Freizeitspaß – ganz wie in einer echten Stadt eben – nur in Form der Kinderstadt.
Zum ersten Mal wurde das gesamte Projekt barrierearm umgesetzt – so konnten alle Kinder gemeinsam mitmachen, egal ob mit oder ohne Einschränkung.
Oberbürgermeister voll des Lobes
OB Tobias Schick ließ sich das bunte Treiben nicht entgehen und zeigte sich beeindruckt:
„Ihr habt nicht nur gespielt, sondern Verantwortung übernommen und gezeigt, dass Zusammenhalt, Teamarbeit und kreative Ideen eine Stadt stark machen.“
Er ermutigte die Kinder, diese Erfahrung mit in ihren Alltag zu nehmen – in die Schule, den Verein und nach Hause. Denn: Nicht immer einer Meinung zu sein, ist okay – entscheidend ist, wie man gemeinsam damit umgeht.
Abschluss mit großem Stadtfest
Am Freitag (8. August) wurde die Kinderstadt mit einem großen Stadtfest gefeiert. Die Aktion fand bereits zum vierten Mal auf dem Gelände des Pädagogischen Zentrums für Natur und Umwelt in Cottbus-Ströbitz statt – und hat einmal mehr gezeigt, was in jungen Köpfen steckt, wenn man sie einfach mal machen lässt.






















