Der LHC Cottbus setzt auch in der neuen Saison auf Trainer Bennett Speed. Der 24-Jährige hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und soll die Handballer in der Regionalliga Ostsee-Spree erneut in die Spitzengruppe führen. Damit ist beim LHC Cottbus das nächste wichtige Zeichen für die Saison 2026/27 gesetzt. Der Kader steht fast komplett. Bis auf einen Spieler bleiben alle bisherigen Akteure an Bord oder besitzen ohnehin noch gültige Verträge. Ab September wollen die Cottbuser wieder oben angreifen.
Bennett Speed bleibt Trainer beim LHC Cottbus
Bennett Speed geht damit in seine zweite Saison als Cheftrainer des LHC Cottbus. Seine Premiere an der Seitenlinie ist gelungen: Die Mannschaft holte am Ende Platz zwei in der Regionalliga Ostsee-Spree. Vor allem in der Rückrunde lief es für den LHC richtig rund. Die Cottbuser verloren nur ein Spiel und wurden damit Rückrundensieger. Ein Erfolg, auf dem der Verein jetzt aufbauen will. Speed sagt: „Ich fühle mich sehr wohl in Cottbus und habe das volle Vertrauen des Vereins. Das erleichtert mir das Arbeiten ungemein.“
Neue Spielidee und Nachwuchs im Fokus
Der junge Trainer brachte in seiner ersten Saison eine neue Spielidee mit nach Cottbus. Gleichzeitig setzte Bennett Speed auf den eigenen Nachwuchs. Mehrere Spieler aus der A-Jugend bekamen ihre Chance im Männerteam. Nach einer Anlaufphase fand die Mannschaft immer besser zusammen. Das Team zeigte in der zweiten Saisonhälfte, welches Potenzial in ihm steckt. Der LHC wurde stabiler, spielte erfolgreicher und trat als geschlossene Einheit auf. Speed will diesen Weg fortsetzen. „Wir sind noch nicht fertig. Mir hat es großen Spaß gemacht, mit der Mannschaft zu arbeiten. Besonders die Rückrunde war sehr stark“, sagt der Trainer.
LHC Cottbus will professioneller werden
Beim LHC Cottbus läuft seit einiger Zeit ein größerer Entwicklungsprozess. Präsident Kai-Uwe Weilmünster und das Präsidium wollen den Verein sportlich und organisatorisch weiter voranbringen. Trainer Bennett Speed spielt dabei eine wichtige Rolle. Der sportliche Leiter Gordon Roth sieht in ihm einen zentralen Baustein für die Zukunft: „Er ist ein fachlich versierter, leidenschaftlicher Trainer – noch jung, aber mit einer klaren Spielphilosophie, einer klaren Taktik, einem klaren Bild davon, was er will.“ Dabei ging es nicht nur um Ergebnisse. Der LHC wollte die Verbindung zwischen Nachwuchs und Männerteam verbessern. Außerdem sollte wieder eine Mannschaft entstehen, die auf und neben dem Feld zusammenhält.
Ziel: Wieder vorne mitspielen
Mit dem fast vollständigen Kader und dem verlängerten Trainervertrag sind wichtige Fragen beim LHC Cottbus geklärt. Die Mannschaft kann mit klaren Abläufen in die Vorbereitung gehen. Die Erwartungen sind nach der starken Rückrunde entsprechend hoch. In der Regionalliga Ostsee-Spree will der LHC Cottbus ab September wieder ein ernstes Wort im Kampf um die vorderen Plätze mitreden.
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