In Niemtsch bei Senftenberg ist für Ende September bis Ende Oktober 2026 eine Vollsperrung der Ortsdurchfahrt geplant. Auf der Kreisstraße K6602 soll die stark beschädigte Asphaltdeckschicht erneuert werden. Betroffen sind Anwohnende, Gewerbetreibende, Urlaubsgäste sowie der regionale und überregionale Verkehr.
Ein genauer Baubeginn steht derzeit noch nicht fest. Dieser soll nach Abschluss des laufenden Vergabeverfahrens und nach Vorliegen der notwendigen verkehrsrechtlichen Anordnungen bekanntgegeben werden.
Vollsperrung in Niemtsch: Rund 780 Meter werden erneuert
Die Arbeiten betreffen einen rund 780 Meter langen Abschnitt der Ortsdurchfahrt Niemtsch.
Neben der neuen Asphaltdeckschicht sind auch Instandsetzungsarbeiten an Teilen der Natursteinpflasterrinnen vorgesehen. Außerdem sollen Schachtabdeckungen der Schmutz- und Regenwasserentsorgung sowie Trinkwasserschieber instandgesetzt werden.
Die Arbeiten sollen über den gesamten Bauzeitraum unter Vollsperrung stattfinden.
Die Baumaßnahme wird gemeinsam vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz und dem WAL umgesetzt.
Großräumige Umleitung wird eingerichtet
Für den Durchgangsverkehr zwischen Senftenberg und Peickwitz beziehungsweise Hosena ist eine größere Umleitung vorgesehen.
Diese soll über die K6604 durch Brieske-Dorf und Biehlen bis Schwarzbach sowie weiter über die L581 Richtung Hosena führen. Von dort ist der Abzweig nach Peickwitz vorgesehen.
Die Strecke wird auch in der Gegenrichtung entsprechend ausgeschildert.
Buslinie 621 ist ebenfalls betroffen
Auch der öffentliche Nahverkehr muss während der Bauzeit angepasst werden.
Die reguläre Haltestelle „Niemtsch“ kann während der Vollsperrung nicht bedient werden. Stattdessen soll eine Ersatzhaltestelle auf dem Parkplatz des Komfort-Campingplatzes Niemtsch an der Rezeption eingerichtet werden.
Der Fahrplan der Buslinie 621 entlang der Umleitungsstrecke soll grundsätzlich aufrechterhalten werden.
Konkrete Änderungen will die Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz rechtzeitig bekanntgeben.
Zusätzliche Informationen für Anwohnende geplant
Anwohnende und Gewerbetreibende sollen vor dem Baustart noch gesondert informiert werden.
Dabei soll es unter anderem um die Erreichbarkeit von Grundstücken und Anliegerstraßen, Parkmöglichkeiten, Müllentsorgung sowie die Zufahrt von Feuerwehr und Rettungsfahrzeugen gehen.
Die Informationen sollen durch den Baubetrieb und über Aushänge in den drei Gemeindeinformationskästen bereitgestellt werden.
Sobald der genaue Baubeginn feststeht, sollen weitere Angaben folgen.
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