An der BTU Cottbus-Senftenberg startet ein neues Forschungszentrum für den Strukturwandel. Das Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung, kurz ZESTUR, wird am Donnerstag, 10. September 2026, in Cottbus eröffnet. Für das Projekt stehen rund 18,2 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung.
Das neue Zentrum beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen, Regionen und Institutionen tiefgreifende Veränderungen bewältigen und mitgestalten können. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere der Strukturwandel in der Lausitz.
Neues Forschungszentrum in Cottbus bündelt mehrere Fachrichtungen
ZESTUR betrachtet den Strukturwandel nicht ausschließlich aus technischer oder wirtschaftlicher Perspektive. Untersucht werden soll vielmehr der gesamte gesellschaftliche Transformationsprozess.
Dafür arbeiten sieben sozial-, planungs- und wirtschaftswissenschaftliche Fachgebiete der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg zusammen.
Ihre Arbeit wird in fünf Themenclustern gebündelt. Erkenntnisse und Expertise sollen zusätzlich über eine Transferplattform zur Verfügung gestellt werden.
Sprecher des neuen Forschungszentrums sind Prof. Dr. oec. Jan Schnellenbach und Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner.
18,2 Millionen Euro für ZESTUR
Gefördert wird das Zentrum mit rund 18,2 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Das Geld stammt aus dem Strukturstärkungsgesetz.
Die Förderung ist nach den vorliegenden Angaben bis mindestens Mitte 2030 vorgesehen.
Damit erhält die wissenschaftliche Begleitung des Strukturwandels in der Lausitz einen eigenen interdisziplinären Schwerpunkt an der BTU.
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