Autofahrer können die B115 zwischen der sächsischen Landesgrenze und Eichwege ab Freitagvormittag, 16. Oktober, wieder vollständig nutzen. Der Landesbetrieb Straßenwesen gibt dann auch den zweiten Bauabschnitt zwischen dem Abzweig Tschernitz und Eichwege frei und beendet damit die Sanierung der rund acht Kilometer langen Strecke.
Vollsperrung endet am Freitag
Der Landesbetrieb sanierte die B115 seit Mitte Juli in zwei Abschnitten. Während der Arbeiten sperrte er die jeweiligen Strecken vollständig. Den ersten Abschnitt zwischen der Landesgrenze zu Sachsen und dem Knotenpunkt B156 am Abzweig Tschernitz gab der Landesbetrieb bereits zum Ende der Sommerferien im August wieder für den Verkehr frei.
Am Freitag folgt nun der noch fehlende Abschnitt bis Eichwege im Landkreis Spree-Neiße.
Neue Fahrbahndecke auf rund acht Kilometern
Bei der Sanierung erneuerte der Landesbetrieb die Fahrbahndecke mit sogenanntem Kompaktasphalt. Bei diesem Verfahren bauen die Fachleute Asphaltdeck- und Asphaltbinderschicht direkt hintereinander ein. Dadurch verbinden sich beide Schichten besonders eng miteinander, was die Lebensdauer der Straße erhöhen soll.
Bauarbeiten dauerten länger als geplant
Ursprünglich wollte der Landesbetrieb die Arbeiten bereits im September abschließen. Parallel laufende Asphaltarbeiten auf der Autobahn beanspruchten allerdings die Kapazitäten der Mischwerke. Deshalb stand der benötigte Asphalt für die B115 später als geplant zur Verfügung und der Abschluss verschob sich in den Oktober.
Mit der Freigabe am Freitag endet nun die Vollsperrung auf dem sanierten Abschnitt.
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