Spree in Spremberg: Arbeiten am Stadtmühlenwehr starten

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Wochenende, 29./30. August 2026“.Liveblog ansehen

In der kommenden Woche wird an der Spree in Spremberg gearbeitet. Am Stadtmühlenwehr sollen verfestigte Eisenockerablagerungen gelockert und weitertransportiert werden. Dafür wird das Wehr zeitweise abgesenkt. In der Folge kann es im Stadtgebiet zu schwankenden Wasserständen kommen. Hintergrund ist, dass die Ablagerungen den Abfluss der Spree inzwischen einschränken.

Stadtmühlenwehr wird zeitweise abgesenkt

Die Arbeiten sind für die 36. Kalenderwoche vorgesehen. Ein Bagger soll die über Jahre verfestigten Eisenockerablagerungen zunächst auflockern. Anschließend wird das Stadtmühlenwehr zeitweise abgesenkt, um die Fließgeschwindigkeit der Spree zu erhöhen. So soll das Material in Richtung Vorsperre Bühlow weitertransportiert werden. Dort kann der Eisenocker anschließend entnommen werden.

Wasserstand in Spremberg kann schwanken

Für die Arbeiten wird gezielt in die Wasserführung eingegriffen. Deshalb müssen sich Anwohner und Besucher darauf einstellen, dass der Wasserstand der Spree in Spremberg zeitweise steigt oder fällt. Zusätzlich soll im Bereich der Poststraße Sediment am Bootssteg entfernt werden. Dadurch soll der Steg wieder besser erreichbar sein.

Die Arbeiten sollen nach aktuellem Plan innerhalb der kommenden Woche abgeschlossen werden.

Eisenocker ist Folge des Braunkohlenbergbaus

Die Ablagerungen sind nach Angaben des Landes eine Spätfolge des Braunkohlenbergbaus in der Lausitz. Gerade am Stadtmühlenwehr haben sich die Eisenockerablagerungen wegen geringer Spreeabflüsse und der Stauwirkung des Wehres über Jahre stark verfestigt. Eine direkte Beräumung im Spremberger Stadtkern ist laut Landesamt technisch nicht möglich. Deshalb wurde die gezielte Mobilisierung und Verdriftung des Materials als geeignete Variante ausgewählt.

Eisenocker wird in Bühlow entnommen

In der Vorsperre Bühlow wird der Eisenocker in diesem Jahr erneut durch die LMBV entfernt. Die Arbeiten in Spremberg werden gemeinsam von den Wasser- und Bodenverbänden „Spree-Neiße“ und „Oberland Calau“ umgesetzt.

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Autor: Redaktion

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