Brandenburg stellt die Weichen für den Digitalpakt 2.0. Das Landeskabinett hat Bildungsminister Gordon Hoffmann ermächtigt, die Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zu unterzeichnen. Für Brandenburg stehen dabei rund 64,3 Millionen Euro zur Verfügung, die vor allem in die digitale Infrastruktur und Ausstattung der Schulen fließen sollen.
Digitalpakt 2.0 in Brandenburg: Geld für WLAN und Endgeräte
Mit dem neuen Förderprogramm sollen Schulen technisch weiter aufgerüstet werden.
Gefördert werden unter anderem leistungsfähige WLAN-Netze und moderne Endgeräte. Ziel ist es, den digital gestützten Unterricht weiter auszubauen.
Bundesweit stehen für den Digitalpakt 2.0 bis zu fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Bund und Länder tragen jeweils die Hälfte.
Auch Unterricht und Lehrkräfte im Fokus
Der Digitalpakt 2.0 umfasst nicht nur neue Technik.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der digitalen Weiterentwicklung von Schule und Unterricht. Dazu gehören unter anderem Lehrpläne, pädagogische Konzepte sowie die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften.
Zusätzlich soll die Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“ Forschung und Lehrkräfteausbildung an Hochschulen stärken.
Weitere Millionen für gemeinsame Projekte
Neben den rund 64,3 Millionen Euro für die digitale Infrastruktur stehen für Brandenburg weitere knapp elf Millionen Euro zur Verfügung.
Dieses Geld fließt in länderübergreifende Projekte sowie in die Bund-Länder-Initiative für digitales Lehren und Lernen.
Hoffmann: Schulen sollen zeitgemäß ausgestattet werden
Bildungsminister Gordon Hoffmann sieht den Digitalpakt als Fortsetzung der bisherigen Digitalisierung an Schulen. Der technologische Fortschritt gehe weiter, deshalb müsse auch die Bildung Schritt halten.
Mit dem neuen Programm sollen Schulträger weiter dabei unterstützt werden, Schülerinnen und Schülern zeitgemäßen Unterricht zu ermöglichen.
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