Im Unterspreewald sind die Wasserwege, die wegen des Eichenprozessionsspinners gesperrt waren, wieder befahrbar. Das Landesamt für Bauen und Verkehr hat die entsprechenden Sperrungen aufgehoben.
Ganz ohne Einschränkungen läuft der Bootsverkehr aber weiterhin nicht. Mehrere Fließe und Abschnitte bleiben wegen Bauarbeiten, Sicherungsmaßnahmen und niedriger Wasserstände gesperrt.
Spreewald bekommt Entlastung für Bootstouren
Die Sperrungen im Unterspreewald waren Mitte Juni eingerichtet worden. Grund war die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners in der Region. Die Raupen können mit ihren Brennhaaren gesundheitliche Reaktionen auslösen. Deshalb wurden betroffene Abschnitte zeitweise für den Bootsverkehr gesperrt.
Nachdem Ende Juli bereits erste Bereiche wieder freigegeben wurden, sind nun auch die übrigen Sperrungen aufgehoben, die direkt mit dem Eichenprozessionsspinner zusammenhingen.
Diese Bereiche bleiben im Unterspreewald gesperrt
Trotz der Freigabe gibt es im Unterspreewald weiter Einschränkungen. Nicht befahrbar bleiben der Dresslerstrom sowie Teile der Spree im Bereich der Schleuse Schlepziger Mühle.
Nach Angaben des Landesamtes geht es unter anderem um Arbeiten an Schleusen, Sicherungen im Uferbereich und Maßnahmen an Bäumen.
Zusätzlich macht der niedrige Wasserstand den Bootsverkehr weiter schwieriger. Das Landesamt bittet darum, Schleusungen möglichst zu vermeiden. Gerade bei niedrigen Pegeln können einzelne Abschnitte schwerer befahrbar sein.
Auch im Oberspreewald bleiben Wasserwege gesperrt
Im Oberspreewald gab es keine Sperrung wegen des Eichenprozessionsspinners, trotzdem sind dort mehrere Wasserwege weiterhin nicht nutzbar.
Davon betroffen sind der Lehder Graben, der Bürgergraben, der Erste Freiheitskanal, das Stille Fließ, Teile der Spree zwischen Jedroschleuse und Wehr 27, der Mittelkanal beziehungsweise das Weidenfließ, das Große Fließ, der Südumfluter und der Burg-Lübbener-Kanal.
Auch hier hängen die Einschränkungen mit Bauarbeiten zusammen.
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