Die Liuba-Grundschule in Lübben hat jetzt noch mehr Platz. Am 24. August ist der neue Erweiterungsbau offiziell eröffnet worden. Entstanden sind unter anderem vier zusätzliche Klassenräume, eine Bibliothek, neue Räume für Lehrkräfte und Verwaltung sowie ein zweiter Schulhof. Insgesamt hat die Stadt rund 9,6 Millionen Euro in das Projekt investiert.
Mit dem Ausbau soll die Schule langfristig als dreizügige Grundschule für bis zu 540 Schülerinnen und Schüler aufgestellt werden.
Liuba-Grundschule bekommt vier neue Klassenräume
Der Erweiterungsbau schafft deutlich mehr Platz für den Schulalltag. Neu entstanden sind vier Klassenräume mit zusätzlichen Gruppen- und Lehrmittelräumen. Dazu kommen ein neuer Bereich für Lehrer und Verwaltung sowie eine eigene Bibliothek. Auch die Barrierefreiheit wurde verbessert. Der Anbau verfügt über entsprechende Sanitäranlagen und einen neuen, barrierefrei erreichbaren Haupteingang.
Nicht nur im Gebäude hat sich etwas verändert. Die Liuba-Grundschule verfügt jetzt über einen zweiten Schulhof. Dort gibt es auch ein überdachtes Außenklassenzimmer, das künftig für Unterricht außerhalb des Schulgebäudes genutzt werden kann. Zusätzliche Fahrradstellplätze wurden ebenfalls geschaffen. Auf dem bestehenden Schulgebäude ist außerdem eine Photovoltaikanlage installiert worden.
Auch rund um das Schulgelände wurde nachgebessert. Insgesamt sind 48 Pkw-Stellplätze entstanden. Dazu gehören sogenannte Kiss-and-Ride-Plätze, an denen Eltern ihre Kinder bringen und abholen können, sowie Stellplätze für Lehrkräfte und Erzieher.
Die neuen Räume sollen neben dem Schulbetrieb auch genügend Kapazitäten für den Hort bieten. Vorgesehen sind Plätze für 435 Hortkinder beziehungsweise 399 Hortkinder und 36 Vorschulkinder.
Steigende Schülerzahlen waren Grund für Ausbau
Hinter der Erweiterung stehen die langfristig steigenden Schülerzahlen in Lübben. Die Stadt hatte bereits 2021 die weitere Planung für den dritten Bauabschnitt auf den Weg gebracht. Die anschließende Bauphase war nach Angaben der Stadt von erheblichen Verzögerungen geprägt.
Bürgermeister Jens Richter erklärte zur Eröffnung, dass die Bauzeit allen Beteiligten viel Geduld abverlangt habe. Umso wichtiger sei es, dass Schülern, Lehrkräften und Hort nun moderne und langfristig nutzbare Räume zur Verfügung stehen.
Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 9,6 Millionen Euro. Fördermittel kamen aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Integration im Quartier“. Für die Programmjahre 2018 und 2019 wurden zusammen rund 3,46 Millionen Euro bewilligt. Die darüber hinausgehenden beziehungsweise nicht förderfähigen Kosten von rund 6,12 Millionen Euro hat die Stadt Lübben getragen.
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Foto: Stadt Lübben, B. Möbes

























