Der VfB Krieschow ist in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Vor 4.000 Zuschauern im eigenen Stadion unterlag der Oberligist dem Bundesligisten Mainz 05 mit 0:9. Für Krieschow war es dennoch ein besonderer Nachmittag: Noch nie zuvor waren so viele Zuschauer bei einem Heimspiel des Vereins dabei.
Vor allem in der Anfangsphase hielt der VfB gut dagegen. Mit zunehmender Spielzeit setzte sich jedoch die individuelle Qualität des Bundesligisten durch.
VfB Krieschow startet mutig ins größte Spiel der Vereinsgeschichte
Die ersten Minuten gehörten keineswegs nur dem Favoriten. Krieschow stand defensiv kompakt und ließ Mainz zunächst kaum Räume. Die erste gefährliche Möglichkeit hatte sogar der VfB: Miguel Rodrigues kam nach Vorarbeit von Andy Hebler zum Abschluss, verfehlte das Tor aber knapp.
Bis zur 19. Minute blieb die Partie torlos. Dann übernahm Mainz zunehmend die Kontrolle. Phillip Tietz brachte die Gäste in Führung und legte noch vor der Pause zwei weitere Treffer nach. Nadiem Amiri und Sheraldo Becker erhöhten anschließend auf 5:0 zur Halbzeit.
Krieschows Torhüter Justin Fietz verhinderte mit mehreren Paraden noch weitere Gegentreffer.
Tietz trifft viermal
Direkt nach dem Seitenwechsel sorgte Amiri mit einem Freistoß aus großer Distanz für das 6:0. Tietz erzielte wenig später seinen vierten Treffer des Tages. Weitere Tore von Ransford Königsdörffer und William Boeving machten schließlich das 9:0 perfekt.
Die große Chance auf den Ehrentreffer hatte Krieschow in der Schlussphase. Aaron Stephan kam nach Vorlage von Rodrigues aus kurzer Distanz zum Abschluss, setzte den Ball aber am Tor vorbei.






Fotos: Steffen Beyer
4.000 Zuschauer sorgen für Vereinsrekord
Unabhängig vom deutlichen Ergebnis bleibt für den VfB Krieschow vor allem die Kulisse in Erinnerung.
4.000 Zuschauer kamen ins Stadion und stellten damit einen neuen Vereinsrekord auf. Trainer Robert Koch stellte nach der Partie deshalb vor allem das Erlebnis für Mannschaft, Verein und Region in den Mittelpunkt.
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