Seit Anfang August ist in Cottbus ein besonders gestalteter Linienbus unterwegs. Hinter der Buskampagne „Die Lausitz. Echt abgefahren!“ stehen das Lausitz Festival, die Wirtschaftsregion Lausitz und UNESCO 5 – Erbe der Lausitz. Gemeinsam wollen die Partner Kultur, Strukturwandel und das regionale Erbe sichtbarer machen.
Buskampagne verbindet Kultur und Strukturwandel
Auf dem Fahrzeug treffen gleich mehrere Lausitzer Themen aufeinander. Zu sehen sind die Logos der beteiligten Partner, die Imagekampagne „Die Lausitz. Krasse Gegend.“ und Werbung für die „Hamlet“-Inszenierung des Lausitz Festivals. Gleichzeitig greift die Gestaltung auch die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Region auf – einschließlich des Sorbischen.
„Hamlet“ fährt durch Cottbus
Besonders sichtbar ist auf dem Bus die Werbung für „Hamlet“. Die Shakespeare-Produktion gehört zum Lausitz Festival 2026, das vom 25. August bis 13. September in Brandenburg und Sachsen stattfindet. In Cottbus wird „Hamlet“ im Hangar 1 auf dem ehemaligen Flugplatz Cottbus-Nord gezeigt.
Weitere Cottbuser Programmpunkte sind unter anderem die Ausstellung „Der grelle Schein der Ränder“ im Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst sowie das Lausitz Labor im Alten Stadthaus. Auch Jugendliche und Stimmen aus der Region spielen im Festivalprogramm eine Rolle – etwa bei „gehen bleiben“ und den „Lausitzliedern“.
UNESCO-Erbe der Lausitz wird sichtbar gemacht
Mit UNESCO 5 – Erbe der Lausitz ist auch das Natur- und Kulturerbe der Region Teil der Buskampagne. Zum Netzwerk gehören unter anderem die Biosphärenreservate Spreewald und Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, der Muskauer Faltenbogen, der Muskauer Park sowie die Domowina als Partner für das sorbische Kulturerbe.
Ziel ist es, diese Orte und Themen stärker miteinander zu verbinden und gemeinsam für Bildung, Kultur und Tourismus nutzbar zu machen.
Strukturwandel bekommt einen Platz im Stadtverkehr
Auch die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH nutzt den Bus, um auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei neue Arbeitsplätze, Zukunftsprojekte und die Transformation der ehemaligen Braunkohleregion.
Die gemeinsame Kampagne ist damit auch Teil des Strukturwandels in der Lausitz und wird unter anderem aus Mitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen unterstützt.
Lausitzer Spurensuche verbindet mehrere Projekte
Die Zusammenarbeit der Partner geht über den Bus hinaus. Im Programm des Lausitz Festivals gibt es 2026 die „Lausitzer Spurensuche“. Bei der Tagesreise werden UNESCO-Stätten, Strukturwandel und sorbisches Erbe miteinander verbunden. Abschluss ist dann die „Hamlet“-Aufführung im Hangar 1 in Cottbus.
Der Bus von Cottbusverkehr soll mindestens bis zum 31. Dezember 2026 durch das Stadtgebiet fahren.
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Foto: Daniel Scholz

























