Pünktlich vor dem Cottbuser Stadtfest gibt es eine neue Möglichkeit, sich an heißen Tagen in der Innenstadt abzukühlen. Die Stadt Cottbus und die Lausitzer Wassergesellschaft haben am Donnerstag das erste Wassernebeltor in Betrieb genommen.
Neues Wassernebeltor soll Cottbus hitzefester machen
Mit dem neuen Wassernebeltor reagiert Cottbus auf die zunehmenden Herausforderungen durch heiße Sommer und längere Hitzewellen. Die Anlage befindet sich auf dem Weg zum Japanischen Teehäuschen nahe der Töpferstraße und steht ab sofort allen Besucherinnen und Besuchern kostenlos zur Verfügung. Gerade zum bevorstehenden Cottbuser Stadtfest soll das neue Angebot für eine willkommene Abkühlung sorgen.
So funktioniert das Wassernebeltor
Das Wassernebeltor erzeugt einen feinen Sprühnebel, der für eine angenehme Erfrischung sorgt. Wer hindurchgehen möchte, kann den Nebel ganz einfach per Knopfdruck selbst aktivieren.
Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 13.000 Euro. Finanziert wurde die Anlage über Mittel der Städtebauförderung sowie mit Unterstützung der Lausitzer Wassergesellschaft (LWG).
Weitere Maßnahmen gegen Hitze in der Innenstadt
Das neue Wassernebeltor ist Teil eines größeren Konzepts, mit dem die Stadt den Folgen des Klimawandels begegnen möchte.
Zusätzlich gibt es inzwischen ein mobiles Wassernebeltor, das bereits bei den Ostsee-Sportspielen getestet wurde und zum Stadtfest im Bereich der Puschkinpromenade zum Einsatz kommt.
Außerdem stehen in der Innenstadt mittlerweile drei öffentliche Trinkwasserbrunnen zur Verfügung:
- in der Sprem neben der Synagoge
- auf dem Stadthallenvorplatz
- am Familienhaus in der Puschkinpromenade
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