Die BTU Cottbus-Senftenberg baut ihre Rolle in der europäischen Luftfahrtforschung weiter aus. Durch eine neue Innovationspartnerschaft soll die Lausitz künftig noch stärker an der Entwicklung klimaneutraler Flugzeuge beteiligt werden.
Dafür haben Brandenburg, Sachsen und das europäische Clean Aviation Joint Undertaking auf der Luftfahrtmesse ILA Berlin 2026 eine gemeinsame Kooperation vereinbart.
BTU Cottbus-Senftenberg: Forschung für klimaneutrales Fliegen
Im Mittelpunkt stehen Technologien, die den Luftverkehr künftig deutlich klimafreundlicher machen sollen.
An der BTU wird unter anderem an folgenden Themen geforscht:
- hybrid-elektrische Regionalflugzeuge
- wasserstoffbetriebene Luftfahrzeuge
- besonders effiziente Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge
- neue Flugzeugsysteme
- moderne Energiespeichertechnologien
Die Forschung wird vor allem im Center for Hybrid Electric Systems Cottbus (chesco) sowie weiteren Projekten der Lausitz gebündelt.
Lausitz wird wichtiger Innovationsstandort
Durch die neue Partnerschaft sollen regionale Forschungsprojekte künftig noch enger mit europäischen Entwicklungen vernetzt werden.
Ziel ist es, nachhaltige Luftfahrttechnologien schneller zur Marktreife zu bringen und gleichzeitig neue Chancen für Unternehmen und Fachkräfte in der Lausitz zu schaffen.
Strukturwandel erhält weiteren Schub
Die Kooperation soll auch den Strukturwandel in der Lausitz unterstützen. Neben neuen Forschungsprojekten geht es um zusätzliche Arbeitsplätze, Qualifizierungsmöglichkeiten und Investitionen in moderne Infrastruktur.
Brandenburg und Sachsen wollen die dafür notwendigen Forschungsstandorte weiter ausbauen.
BTU sieht große Chancen für die Region
BTU-Präsidentin Gesine Grande sieht in der Partnerschaft einen wichtigen Schritt, um die Lausitz noch stärker in europäische Innovationsnetzwerke einzubinden.
Gleichzeitig soll die Region ihre internationale Sichtbarkeit als Standort für nachhaltige Luftfahrttechnologien weiter ausbauen.
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