Die bekannte Holzbrücke von der Lübbener Schlossinsel bekommt einen neuen Standort. Am 22. und 23. Juli wird sie im Innenbereich des Kreisverkehrs an der B115/B87 in Höhe der Lindenstraße aufgebaut. Während der Arbeiten regelt eine Ampel den Verkehr.
Neues Eingangstor für die Lübbener Innenstadt
Die fast zehn Meter lange Holzbrücke soll künftig Besucher auf dem Weg in die Innenstadt und das touristische Zentrum von Lübben begrüßen. Bislang stand sie auf der Schlossinsel und war dort ein beliebtes Fotomotiv. Nun erhält sie einen deutlich sichtbaren Platz an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Die Brücke ist knapp vier Meter hoch, wiegt fast eine Tonne und besteht vollständig aus Fichtenholz. Sie wurde 2025 für das 45. Spreewaldfest gebaut. Unterstützt wurde der Bau von der Spreewald-Konserven Feldmann GmbH & Co. KG und der Zimmerei Klaus Altkrüger GmbH.
Bürgermeister spricht von neuem Wahrzeichen
Bürgermeister Jens Richter sieht in der Brücke ein neues und unverwechselbares Eingangstor für Lübben. Sie soll die enge Verbindung der Stadt mit dem Spreewald schon bei der Einfahrt sichtbar machen. Gleichzeitig bedankt sich Richter bei den damaligen Sponsoren und Initiatoren des Projekts.
Mit dem Aufbau der Brücke ist die Neugestaltung des Kreisverkehrs noch nicht abgeschlossen. Im Herbst soll der Innenbereich zusätzlich mit Blumen und Stauden bepflanzt werden. Die Arbeiten übernimmt der Baubetriebshof. Die Pflanzung erfolgt bewusst nach den Sommermonaten. So sollen die Pflanzen bei günstigeren Temperaturen besser anwachsen.
Ampel regelt den Verkehr am Kreisverkehr
Wegen des Aufbaus müssen Autofahrer am 22. und 23. Juli mit Einschränkungen rechnen. Der Verkehr im Kreisverkehr an der Kreuzung B115/B87 und Lindenstraße wird in dieser Zeit durch eine Ampel geregelt. Dadurch kann es zeitweise zu Wartezeiten und Rückstau kommen.
Lange Abstimmungen vor dem Aufbau
Die Gestaltung des Kreisverkehrs war über viele Jahre schwierig. Der Innenbereich liegt nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt Lübben. Zudem gelten für die Bundesstraße besondere Vorgaben, weil sie als sogenannte Militärstraße eingestuft ist. Größere bauliche Anlagen sind dort deshalb nur eingeschränkt möglich. Nach Gesprächen mit dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr und dem Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg konnte nun eine Lösung gefunden werden. Die erforderliche Zustimmung für die Aufstellung der Holzbrücke liegt vor.
Foto: Einweihung der Brücke 2025 ©Stadt Lübben, B. Möbes
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