Die Staakmühle-Brücke ist wieder für Fußgänger und Radfahrer freigegeben. Nach drei Monaten Bauzeit können Anwohner, Radurlauber und Wanderer die wichtige Verbindung in Staakmühle wieder nutzen.
Staakmühle-Brücke verbindet Ort wieder
Die neue Fußgänger- und Radwegebrücke überspannt die alte, baufällige Brücke sowie das Wehr. Die ursprüngliche Brücke war bereits 2017 für Autos gesperrt worden, 2024 folgte auch die Sperrung für Fußgänger und Radfahrer.
Damit waren lange Umwege nötig. Besonders betroffen waren die Menschen vor Ort sowie viele Touristen auf dem Dahme-Radweg und dem Wassermühlen-Wanderweg.
Neue Brücke kostet rund 120.000 Euro
Die neue Brücke besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Sie ist 17 Meter lang, 2 Meter breit und bis zu 3,5 Tonnen belastbar.
Die Gesamtkosten liegen bei rund 120.000 Euro. Knapp 80.000 Euro übernimmt der Landkreis Dahme-Spreewald über den Kreisstrukturfonds.
Freude über schnelle Lösung
Heike Zettwitz vom Landkreis sprach bei der Freigabe von einem Tag der Freude. Besonders wichtig sei, dass der Dahme-Radweg nicht mehr unterbrochen ist und die beiden Teile von Staakmühle wieder verbunden sind.
Auch Marco Kehling vom Amt Unterspreewald dankte allen Beteiligten für die schnelle Umsetzung. Eine endgültige Lösung für Brücke und Wehr soll in den kommenden Jahren entschieden werden.
Historischer Ort an der Dahme
Die Staakmühle, auch Staakower Mühle genannt, wurde bereits 1510 erstmals urkundlich erwähnt. Das ehemalige Mühlengebäude mit Nebenanlagen, Brücken und Wehr steht unter Denkmalschutz.
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Foto: LKDS/Stephanie Kunert























