Der Diesel-Diebstahl in Brandenburg nimmt spürbar zu. Besonders Baustellen und Rastplätze geraten immer häufiger ins Visier von Tätern – mit teils hohen Schäden für Unternehmen in der Region.
Diesel-Diebstahl wird zum wachsenden Problem
Nach Angaben der Polizei steigt die Zahl der Fälle deutlich an.
Ein Grund: steigende Kraftstoffpreise. Je teurer der Diesel, desto attraktiver wird er für Diebe.
Betroffen sind vor allem Baustellen, Betriebshöfe und Rastplätze. Immer wieder wird nachts Diesel aus Fahrzeugen und Maschinen abgezapft.
Hunderte Liter verschwinden über Nacht
Beim Diesel-Diebstahl geht es oft um große Mengen.
So wurden zuletzt auf Parkplätzen entlang der Autobahn hunderte Liter Diesel aus Lkw-Tanks gestohlen, während die Fahrer schliefen.
Auch in der Lausitz gab es mehrere Fälle:
- Auf einem Betriebshof in Spree-Neiße zapften Unbekannte rund 250 Liter Diesel ab
- Auf Baustellen werden regelmäßig Maschinen aufgebrochen
Schäden gehen weit über den Sprit hinaus
Der eigentliche Diesel-Diebstahl ist oft nur ein Teil des Problems.
Hinzu kommen beschädigte Tanks und Fahrzeuge, aufgebrochene Maschinen, Verzögerungen auf Baustellen.
Schon ein einzelner Fall kann schnell mehrere tausend Euro Schaden verursachen.
Täter nutzen Dunkelheit gezielt aus
Die Polizei beobachtet:
Der Diesel-Diebstahl passiert meist nachts – vor allem an schlecht beleuchteten Orten.
Besonders gefährdet sind dabei abgelegene Baustellen, dunkle Rastplätze, ungesicherte Betriebsgelände.
Unternehmen reagieren mit neuen Maßnahmen
Viele Betriebe versuchen, sich besser zu schützen.
Dazu gehören unter anderem:
- Videoüberwachung
- bessere Beleuchtung
- mobile Tanklösungen direkt auf der Baustelle
Doch auch diese Maßnahmen kosten zusätzlich Geld.
Ein großes Problem beim Diesel-Diebstahl ist auch, dass die Täter nur selten gefasst werden.
Die Aufklärungsquote ist niedrig – und das macht die Situation für Unternehmen noch schwieriger.
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