Ein Baustellenschild an einer Baustelle

Bahnhofstraße wird zur Baustelle: Vollsperrung in Senftenberg

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Dienstag, 21. April 2026“.Liveblog ansehen

In Senftenberg wird die Bahnhofstraße zur Großbaustelle, denn ab Anfang Mai wird der nördliche Abschnitt komplett saniert und das bedeutet monatelange Vollsperrungen für Autofahrer. Bis Ende Oktober müsst Ihr Euch auf Einschränkungen einstellen.


Vollsperrung ab Mai geplant

Die Arbeiten an der Bahnhofstraße starten voraussichtlich am 4. Mai 2026. Zunächst wird der Bereich von der Bahnbrücke bis kurz vor die Krankenhausstraße gesperrt. Dieser Abschnitt bleibt etwa fünf bis sechs Wochen dicht.

Danach folgt die zweite Bauphase, dann wird die komplette Strecke bis zur Spremberger Straße gesperrt.


Das wird alles erneuert

Die Bauarbeiten an der Bahnhofstraße sind umfangreich.

Geplant sind unter anderem:

  • kompletter Ausbau der Straße
  • neue Geh- und Radwege
  • Erneuerung der Regenwasserkanäle
  • Verlegung von Leitungen
  • Modernisierung der Ampelanlage an der Krankenhausstraße

Insgesamt wird ein rund 200 Meter langer Abschnitt grundlegend erneuert.


Umleitungen für den Verkehr

Während der Sperrung der Bahnhofstraße wird der Verkehr umgeleitet. Zunächst führt die Strecke über Briesker Straße und Wilhelm-Pieck-Straße. Später wird zusätzlich über Mittelstraße und Lindenstraße umgeleitet. Eine zwischenzeitliche Öffnung ist nicht geplant.

Auch während der Bauzeit bleibt die Bahnhofstraße für Fußgänger erreichbar. Mindestens eine Seite bleibt immer passierbar. Radfahrer müssen sich allerdings auf Einschränkungen einstellen und teilweise schieben.

Die Zufahrt zu den Sana Kliniken Niederlausitz bleibt jederzeit möglich. Patienten, Besucher und Rettungsdienste erreichen das Klinikum weiterhin über alternative Wege.


Bauende im Oktober geplant

Die Arbeiten an der Bahnhofstraße sollen bis 30. Oktober 2026 abgeschlossen sein. Dann soll die Straße wieder komplett freigegeben werden. Die Maßnahme kostet insgesamt rund 1,12 Millionen Euro und wird größtenteils gefördert.

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Autor: Redaktion

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