Das Brandenburger Justizministerium hat am Vormittag einen Angriff auf den Häftling Frank Schmökel gestern in der JVA Luckau-Duben dementiert. Nach Angaben des Ministeriums soll Schmökel am Montag über gesundheitliche Probleme geklagt haben und soll daraufhin in ein Krankenhaus verlegt worden sein. Weitere Angaben wollte das Ministerium aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht machen.
Widersprüchliche Angaben von Ministerium und Zeugen
Zunächt hatte Blaulichtreport Lausitz von einem mutmaßlichen Angriff am Abend des 26. Januars auf den Häftling Frank Schmökel berichtet und sich dabei auf Zeugenaussagen berufen. Demnach soll der Inhaftierte innerhalb der Justizvollzugsanstalt attackiert worden sein.
Wer ist Frank Schmökel
Frank Schmökel gilt als einer der bekanntesten Schwerstraftäter Brandenburgs. Er verbüßt eine lebenslange Freiheitsstrafe, zusätzlich ist eine Sicherungsverwahrung angeordnet. Verurteilt wurde er unter anderem wegen Mordes, schwerer Sexualdelikte sowie eines versuchten Tötungsdelikts.
Verlegung in den regulären Strafvollzug
Vor seiner Unterbringung in der JVA Luckau-Duben war Schmökel über viele Jahre im Maßregelvollzug untergebracht. Nach Einschätzung von Gerichten und Gutachten wurde kein weiterer Therapieerfolg gesehen. Der Fokus liegt seitdem auf dem regulären Vollzug der lebenslangen Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung.
Foto: Blaulichtreport Lausitz
























