Seit zwei Jahrzehnten setzt das Netzwerk „Tolerantes Brandenburg“ ein klares Zeichen für Demokratie und Vielfalt. In Potsdam wurde das 20-jährige Jubiläum des Kooperationspartnernetzwerks gefeiert. Ministerpräsident Dietmar Woidke würdigte die Arbeit der aktuell 62 Partnerorganisationen, die sich landesweit gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus engagieren.
Gemeinsam gegen Hass und Ausgrenzung
Woidke erinnerte in seiner Rede an den Ursprung des Projekts: Bereits 1998 wurde mit dem Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ ein starkes Signal für eine offene Gesellschaft gesetzt.
„Die Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus gelingt nur, wenn Staat und Zivilgesellschaft eng zusammenarbeiten. Gemeinsam sind wir stark für Demokratie und gegen Hass“, so der Ministerpräsident.
Er betonte, dass das Netzwerk mit seinen vielen Partnern eine wichtige gesellschaftliche Brücke bilde – zwischen Politik, Vereinen, Kirchen, Verbänden, Schulen und zivilgesellschaftlichen Initiativen.
Zwei neue Partner im Netzwerk
Im Jubiläumsjahr wächst das Netzwerk weiter: Mit der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH (BKG) kommen zwei neue Partner hinzu. Beide Institutionen stärken das Engagement für Demokratie, Vielfalt und Medienkompetenz.
Die mabb reguliert und fördert seit 1992 den privaten Rundfunk in Berlin und Brandenburg und setzt sich für Meinungsfreiheit, Medienvielfalt und journalistische Qualität ein.
Die BKG wiederum bündelt als kulturelle Dachmarke Programme, die das historische Erbe und die gesellschaftliche Entwicklung Brandenburgs sichtbar machen – etwa durch das Brandenburg Museum, Kulturland Brandenburg oder die Plattform Kulturelle Bildung.
Woidke: „Ein starkes Bündnis für unsere Demokratie“
„Sie alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gemeinschaft in unserem Land. Mein Dank gilt deshalb allen, die sich in Kommunen, zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, Verbänden, Kirchen und Vereinen, dem Beratungsnetzwerk des Toleranten Brandenburg, den Sicherheitsbehörden für eine starke Demokratie einsetzen“, sagte Woidke bei der Festveranstaltung.
Mehr über das Engagement des Netzwerks „Tolerantes Brandenburg“ und neue Partner findet Ihr auf radiocottbus.de und im Programm von Radio Cottbus.

























