Ein riesiges Energieprojekt soll den ehemaligen Militärflugplatz in Schacksdorf in ein Zukunftsfeld für erneuerbare Energie verwandeln: Ein Solarpark mit 150 Megawatt und ein Batteriespeicher mit 500 Megawatt stehen kurz vor der Realisierung.
Das Amt Kleine Elster bestätigt, dass die Planungen für den Solarpark und Batteriespeicher in Schacksdorf weit fortgeschritten sind. Bereits im ersten Quartal 2026 sollen die vollständigen Bauantragsunterlagen eingereicht werden. Amtsdirektor Marten Frontzek spricht von Projekten, die „auf der Zielgeraden“ sind.
Dimensionen wie ein Energie-Gigant
Der geplante Solarpark erreicht die gleiche Kapazität wie der bekannte Solarpark Alttrebbin in Ostbrandenburg – rund 150 Megawatt, verteilt über eine Fläche von etwa 150 Hektar. Das entspricht der Größe von 200 Fußballfeldern. Dazu kommt ein enorm leistungsfähiger Batteriespeicher, der 500 Megawatt aufnehmen kann – ein entscheidender Baustein für eine stabile und flexible Stromversorgung.
Das Dresdener Unternehmen WBS Power hat bestätigt, dass bereits ein Investor gefunden wurde. Damit rückt die Umsetzung des Projekts spürbar näher und könnte die Region Elbe-Elster zu einem wichtigen Energiestandort machen.
Energieoffensive in Südbrandenburg
Neben Schacksdorf wächst in der Region ein weiterer Energiespeicher heran: Am Kraftwerk Jänschwalde soll in den kommenden Jahren der größte Batteriespeicher Europas entstehen. Er ermöglicht es, überschüssigen Wind- und Solarstrom aufzunehmen und bedarfsgerecht wieder abzugeben. Noch gibt es in Südbrandenburg nur wenige solcher Großspeicher – doch das ändert sich rasant.
Was das Projekt für die Region bedeutet
Der Solarpark und Batteriespeicher in Schacksdorf könnte zu einem zentralen Baustein der regionalen Energiewende werden. Er schafft neue Investitionen, stärkt die Infrastruktur und macht Südbrandenburg zu einem Vorreiter im Bereich der Speichertechnologie.
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