Gute Nachrichten für die medizinische Versorgung in der Lausitz: Das EndoprothetikZentrum am Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke Guben ist erneut als EndoprothetikZentrum der Maximalversorgung zertifiziert worden. Damit wird die hohe Qualität bei künstlichen Gelenken an Hüfte, Knie und Schulter bestätigt.
Das Gütesiegel wird dem Zentrum bereits seit 2014 fortlaufend verliehen. Für das Krankenhaus ist die erneute Zertifizierung ein wichtiges Zeichen für die überregionale Versorgung komplexer orthopädischer Eingriffe.
Qualität bei künstlichen Gelenken bestätigt
Die Zertifizierung erfolgte nach einer gründlichen Prüfung durch das bundesweit tätige Prüfinstitut EndoCert. Geprüft wird dabei unter anderem, ob Abläufe, Fachkompetenz, Erfahrung und Versorgung rund um den Einsatz künstlicher Gelenke den hohen Anforderungen entsprechen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: Sie können sich bei geplanten Eingriffen an Hüfte, Knie oder Schulter auf geprüfte Strukturen verlassen.
Geschäftsführer Andreas Mogwitz bezeichnet die erneute Anerkennung als sichtbares und wichtiges Signal für die Weiterentwicklung des Krankenhauses im Bereich der überregionalen komplexen Versorgung.
Netzwerk reicht bis Cottbus und Forst
Zum EndoprothetikZentrum gehören nicht nur die orthopädische Abteilung des Diakoniekrankenhauses in Guben. Eingebunden sind auch die orthopädischen Praxen der MEG in Guben und Forst sowie das orthopädische Praxiszentrum in der Thiemstraße in Cottbus. Dadurch entsteht ein regionales Netzwerk für Beratung, Behandlung, Operation und Nachsorge.
Leites des Zentrums ist Oberarzt Dr. med. Andreas Krainz. Neben ihm operieren der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie Doctor-Medic Ruslan Netedu als Senior-Hauptoperateur sowie weitere erfahrene Hauptoperateure. Stolz auf die erneute Bestätigung ist nicht nur das ärztliche Team. Auch Patientenaufnahme, Pflege, OP, Physiotherapie, Sozialdienst und Entlassmanagement sind Teil der Versorgungskette.
Infotag stieß auf großes Interesse
Wie wichtig Aufklärung vor einer Operation ist, zeigte zuletzt ein Infotag im Juni im Auditorium des Diakoniekrankenhauses.
Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich darüber zu informieren, was vor, während und nach einer Operation an Hüfte, Knie oder Schulter passiert. Dabei ging es nicht nur um den Eingriff selbst, sondern auch um Vorbereitung, Hygiene, Ernährung, Physiotherapie und die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt. Auch künstliche Gelenke wurden vorgestellt. Zwei externe Medizinprodukte-Hersteller zeigten verschiedene Varianten von Prothesen.
Besonders viel Aufmerksamkeit bekam der neue OP-Roboter „Apollo“. Er ist seit wenigen Wochen im Einsatz und liefert den Operateuren während der Operation besonders genaue Daten. Damit unterstützt er das Team bei Eingriffen im Bereich künstlicher Gelenke.
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Fotos: DNWG/Renate Kulick-Aldag























