In Forst sind innerhalb dieses Jahres mehrere Kunstwerke und Erinnerungszeichen verschwunden. Zuletzt wurde die fast 100 Jahre alte Bronzeplastik „Schlagballspieler“ am Wasserturm gestohlen. Zuvor verschwanden bereits ein Kranichpaar aus dem Ostdeutschen Rosengarten, sieben Symboltafeln von Forster Brücken und eine Gedenktafel. Für entscheidende Hinweise zum Schlagballspieler setzt die Stadt 1.000 Euro Belohnung aus.
Das Fehlen des Schlagballspielers wurde am Montag, 14. September, festgestellt. Nach derzeitigen Erkenntnissen dürfte die Plastik am vergangenen Wochenende gestohlen worden sein.
Diebstahlserie in Forst: Hinweise zum Schlagballspieler gesucht
Der „Schlagballspieler“ wurde 1928 vom Dresdner Bildhauer Georg Wrba geschaffen und gehört seit vielen Jahrzehnten zum Umfeld des Forster Wasserturms.
Erst im Frühjahr 2026 war die Plastik im Zusammenhang mit der Eröffnung der Skateranlage an ihren ursprünglichen Standort zurückgekehrt. Im Sommer 2025 war sie wegen Reparaturarbeiten vorübergehend demontiert worden.
Nach dem Verschwinden wurde die Polizei informiert und eine Strafanzeige gestellt. Die Ermittlungen laufen.
Durch zwei Hinweise konnte der mögliche Zeitraum des Diebstahls inzwischen weiter eingegrenzt werden.
1.000 Euro Belohnung für entscheidende Hinweise
Die Stadt Forst hat für Hinweise, die zur Wiederauffindung des Schlagballspielers führen, eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt.
Gesucht werden Beobachtungen vom vergangenen Wochenende im Bereich des Wasserturms sowie Hinweise zum Verbleib der Plastik.
Hinweise können bei der Polizei unter 03562 92-0 oder per E-Mail an info@forst-lausitz.de bei der Stadt Forst gemeldet werden.
Auch Kranichpaar und Tafeln verschwunden
Der Schlagballspieler ist nicht das einzige Kunstwerk, das in diesem Jahr in Forst verschwunden ist.
Bereits im August wurden zwei Bronzeplastiken eines Kranichpaares aus dem Ostdeutschen Rosengarten gestohlen. Außerdem fehlen insgesamt sieben Symboltafeln von Forster Brücken und die Gedenktafel am Paul-Högelheimer-Denkmal.
Die Stadt zeigt sich angesichts der Entwicklung besorgt. Die betroffenen Kunstwerke und Erinnerungszeichen gehören zur Geschichte und zum kulturellen Erbe von Forst.
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