Wie läuft die Zusammenarbeit, wenn große Wassermassen auf Cottbus zukommen? Genau das wird am 18. und 19. September bei der Katastrophenschutzübung „Spreeflut 2026“ trainiert. Beteiligt sind Katastrophenschutzbehörden und Einsatzkräfte aus der Lausitz.
Die Übung gehört zur Reihe „Lausitz übt“ und simuliert einen Hochwasser-Katastrophenfall.
„Spreeflut 2026“ simuliert Hochwasser in Cottbus
Das Szenario ist vollständig fiktiv.
Angenommen wird, dass große Wassermengen aus Richtung Spremberg kommen und auch an der Talsperre reagiert werden muss. Wassermassen bewegen sich im Übungsszenario anschließend weiter in Richtung Cottbus.
Ein reales Hochwasser ist nicht Bestandteil der Übung.
Zusammenarbeit über längere Zeit wird getestet
Im Mittelpunkt steht vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte und Behörden.
Geübt werden unter anderem die Abstimmung zwischen den Behörden, Schichtwechsel und die gegenseitige Unterstützung verschiedener Einheiten.
Dabei geht es auch darum, Abläufe für Lagen zu testen, die sich über mehrere Tage hinziehen können.
Nach der Übung soll ausgewertet werden, welche Abläufe funktionieren und an welchen Stellen Verbesserungen notwendig sind.
In Neuhausen können Übungsteile sichtbar sein
Für große Teile der Bevölkerung soll von „Spreeflut 2026“ nur wenig zu bemerken sein.
Im Bereich Neuhausen an der Spree können allerdings einzelne Übungsteile sichtbar werden.
Dazu gehören unter anderem der Aufbau digitaler Funkmöglichkeiten und Übungen mit Sandsäcken.
Auch die Bundeswehr kann mit ihren Möglichkeiten Teil der Übung sein.
Kein echter Hochwasser-Einsatz
Wichtig ist: Bei sichtbaren Einsatzkräften oder Aufbauten handelt es sich um eine Übung und nicht um einen tatsächlichen Katastrophenfall.
Solche Übungen finden regelmäßig statt, wobei jeweils
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